4-Tage-Woche: Modelle, Vorteile & rechtlich umsetzen im Team

Philipp Steubel – PortraitPhilipp Steubel
21. April 2026
9 Lesezeit (Minuten)
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Zusammenfassung

Die 4-Tage Woche beschreibt ein neues Arbeitszeitmodell, wodurch Mitarbeiter mehr freie Tage bekommen. Das Modell stellt eine Alternative zur klassischen 5-Tage Woche dar und bietet einige Vorteile, wie eine erhöhte Effizienz und eine verringerte Anzahl an Krankmeldungen. Gerade deshalb sind viele Unternehmen bereits auf die 4-Tage Woche umgestiegen, wie zum Beispiel Awin.

Update: Im neuen Update haben wir die Inhalte dieses Artikels aktualisiert. 

Die heutige Arbeitswelt ist von vielen verschiedenen Änderungen geprägt. Das Konzept New Work befasst sich dabei mit den Veränderungen durch die voranschreitende Digitalisierung und Globalisierung und stellt dabei neue Arbeitsformen in den Vordergrund. Diese sollen Mitarbeitern mehr Flexibilität und Autonomität bieten. Dazu gehört unter anderem die Möglichkeit zum Home-Office, Gleitzeit oder auch die 4-Tage Woche.

Die Vier-Tage-Woche mag für viele nur ein Buzzword sein, tatsächlich bringt aber die Umstellung von der 5-Tage Woche zur 4-Tage-Woche Vorteile mit sich. Erfahren Sie mehr über das Prinzip der Vier-Tage-Woche und Unternehmen, die diese Umstellung bereits gewagt haben. Dazu zeigen wir auch, was bei der 4-Tage Woche zu beachten ist, um trotzdem produktiv in der Arbeit zu bleiben.

Wie funktioniert die 4-Tage Woche?

Die 4-Tage-Woche ist ein Arbeitszeitmodell, bei dem die wöchentliche Arbeitszeit auf vier statt fünf Tage verteilt wird. Je nach Modell bleibt die Gesamtstundenzahl gleich (z. B. 4 × 10 Stunden) oder wird reduziert (z. B. 32 Stunden bei vollem Gehalt). Ziel ist mehr Freizeit für Mitarbeiter bei gleichbleibender oder sogar höherer Produktivität.

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Bei der Vier-Tage Woche wird in den meisten Fällen nicht weniger gearbeitet. Es bedeutet nur, dass die Anzahl der Arbeitstage trotz Vollzeit-Position von 5 auf 4 reduziert wird. Wie die Arbeitsstunden konkret ausfallen, hängt von Unternehmen zu Unternehmen ab.

In Deutschland liegt die tägliche Höchstarbeitszeit bei acht Stunden, laut Arbeitszeitgesetz sind jedoch bis zu zehn Stunden erlaubt. Das ermöglicht eine 4-Tage-Woche mit vier Arbeitstagen à zehn Stunden. Längere Arbeitszeiten pro Tag sind gesetzlich nicht zulässig.

In den Nachbarländern gelten andere Regelungen:

  • Österreich: Bis zu zwölf Stunden pro Tag sind inklusive Überstunden erlaubt, was mehr Flexibilität bei der Gestaltung ermöglicht.

  • Schweiz: Hier sind sogar bis zu 14 Stunden täglich zulässig, wobei Ausnahmeregelungen gelten.

In beiden Ländern sollte das Modell individuell mit dem Arbeitgeber abgestimmt werden.

Die Umstellung zum 4-Tage Woche Arbeitszeitmodell bringt auf jeden Fall einige Vorteile, aber auch manche Risiken mit sich.

Woher kommt der Trend der 4-Tage Woche?

Sprechen wir vorher aber noch über die Herkunft dieses Trends. Noch im 20. Jahrhundert war es oft gang und gäbe, dass man als Arbeiter 6 Tage in der Woche arbeiten musste. Da dies auf Dauer zu viel für die Mitarbeiter war, wurde in den 1960-er Jahren eine Regelung in Deutschland eingeführt. Demnach wurde die wöchentliche Arbeitszeit auf 40 Stunden bzw. 5 Tage festgelegt.

An diesem Modell wurde auch lange nichts verändert. Seit einigen Jahren fielen jedoch immer mehr Zweifel an der 5-Tage Woche auf. So bringen die Veränderungen der heutigen Zeit viele Möglichkeiten mit sich, um die Arbeitswelt flexibler und lebensfreundlicher für Mitarbeiter zu gestalten. Dies beinhaltet zum Beispiel die Möglichkeit, aus dem Home-Office zu arbeiten, oder gänzlich auf Remote Work umzusteigen. Dadurch spart man sich oft Zeit, die man fürs Pendeln benötigt, oder kann einem arbeitsbedingten Burnout entgegenwirken. Aber auch das Modell der Gleitzeit wird immer beliebter. So kann man sich die Arbeitszeit zumindest teilweise nach dem eigenen Terminplan richten und entweder früher oder später anfangen.

In diesem Zusammenhang wird auch immer mehr die Sinnhaftigkeit der 5-Tage Woche kritisiert. So bekommen die Mitarbeiter in der Vier-Tage Woche einen weiteren freien Tag zur Verfügung gestellt, den sie nutzen können für sich selbst oder die Familie. Der Lebensstandard würde damit deutlich erhöht.

Modelle der 4-Tage-Woche im Überblick

Zwischen vier Arbeitstagen und einer verkürzten Wochenarbeitszeit liegt in der Praxis ein wichtiger Unterschied. Bevor Sie über die Einführung entscheiden, sollten Sie deshalb zuerst festlegen, welches Modell zu Ihrer Arbeitsrealität, Ihrer Erreichbarkeit und Ihren internen Abläufen passt.

Modell

Wochenstunden

Gehalt

Geeignet für

Kompaktmodell

40 Stunden (4 × 10 h)

Unverändert

Unternehmen mit stabiler Kapazitätsplanung

Reduktionsmodell

32 Stunden (4 × 8 h)

Unverändert

Teams mit Optimierungspotenzial bei Prozessen

Hybride Varianten

Variabel

Variabel

Unternehmen mit Schichtarbeit oder internationaler Zusammenarbeit

Kompaktmodell: volle Wochenarbeitszeit an vier Tagen

Beim Kompaktmodell bleibt die gesamte Wochenarbeitszeit bestehen, sie verteilt sich aber auf vier längere Arbeitstage. In Deutschland bedeutet das in der Regel vier Tage mit jeweils zehn Stunden. Dieses Modell eignet sich vor allem dann, wenn Unternehmen einen zusätzlichen freien Tag schaffen möchten, ohne ihre Kapazitätsplanung grundsätzlich neu aufzusetzen.

Reduktionsmodell: weniger Wochenstunden bei gleichem Gehalt

Beim Reduktionsmodell sinkt nicht nur die Zahl der Arbeitstage, sondern auch die Gesamtarbeitszeit, häufig von 40 auf 32 Stunden pro Woche. Damit dieses Modell tragfähig bleibt, müssen Teams Prioritäten schärfen und wiederkehrende Arbeit konsequent vereinfachen. Unternehmen wie Awin haben genau diesen Ansatz gewählt und die verkürzte Arbeitszeit bei vollem Gehalt eingeführt.

Hybride und flexible Varianten

Manche Unternehmen arbeiten mit rotierenden freien Tagen, teamabhängigen Lösungen oder zeitlich begrenzten Testphasen. Solche Varianten sind besonders sinnvoll, wenn Kundenerreichbarkeit, Schichtlogik oder internationale Zusammenarbeit berücksichtigt werden müssen. Ein gestaffeltes System kann sicherstellen, dass an jedem Wochentag genügend Mitarbeiter verfügbar sind.

Welche Vorteile hat die 4-Tage Woche?

Das Arbeitsmodell der 4-Tage Woche bietet einige Vorzüge, welche sich positiv auf die Mitarbeiter und das Unternehmen auswirken können:

Ein zusätzlicher freier Tag

Mitarbeiter haben in diesem Modell drei ganze freie Tage pro Woche und damit eine bessere Work-Life-Balance. Sie können die Zeit nutzen, um sich zu entspannen, Ausflüge zu planen oder Zeit mit Familie und Freunden zu verbringen. Da mindestens ein freier Tag unter der Woche liegt, lassen sich auch Behördengänge ohne zusätzlichen Urlaub erledigen.

Mehr Leistung

Dass das 4-Tage Woche Arbeitszeitmodell mehr Effizienz mit sich bringt, mag auf den ersten Blick nicht sehr logisch erscheinen. Trotzdem ist es so, dass die Mitarbeiter mehr Zeit haben, um von der Arbeit Abstand zu gewinnen. Wenn sie aber wieder zurück in der Arbeit sind, haben sie mehr Energie und Motivation, um alle wichtigen Aufgaben zu erledigen. Zudem wissen sie, dass sie für die wöchentlichen Aufgaben "nur" 4 Tage Zeit haben. Dieser zusätzliche Zeitdruck wirkt sich hier positiv aus.

Weniger Krankmeldungen

Lange Arbeitswochen führen häufig zu mehr Stress, schlechterem Schlaf und schnellerer Erschöpfung. Mit einem zusätzlichen freien Tag haben Mitarbeiter mehr Zeit für Erholung, Sport und Gesundheitsvorsorge. Das kann die Zahl der Krankmeldungen deutlich reduzieren.

Welche Nachteile hat die 4-Tage Woche?

Dennoch ist natürlich nicht alles nur positiv an der 4-Tage Woche. Dies betrifft sowohl Arbeitnehmer als auch Arbeitgeber, wie Sie gleich sehen werden. Folgende berechtigte Kritiken gibt es an dem Zeitmodell:

Längere Arbeitstage

Beim Kompaktmodell bleibt das Gehalt gleich, weil die Gesamtstundenzahl unverändert bleibt. Das bedeutet jedoch längere Arbeitstage, in der Regel zehn Stunden pro Tag. Teams sollten vorab klären, ob diese Verdichtung für alle Mitarbeiter umsetzbar ist.

Weniger Urlaubstage

Tatsächlich ist es so, dass sich trotz einer Wochenarbeitszeit von 40 Stunden der Urlaubsanspruch bei der 4-Tage Woche verringert. Wie viele Tage man genau frei hat, hängt natürlich von Land zu Land ab. Nehmen wir als Beispiel die 4-Tage Woche in Deutschland. Bei der 5-Tage-Arbeitswoche hat man über das ganze Jahr verteilt 20 Tage Urlaub. Wenn man allerdings nur 4 Tage pro Woche arbeitet, reduziert sich die Anzahl auf 16 Urlaubstage. Dennoch hat man bei beiden Modellen 4 Wochen pro Jahr frei.

In Österreich hingegen haben Mitarbeiter fünf Wochen pro Jahr Urlaubsanspruch. Somit wären dies bei 5 Arbeitstagen pro Woche 25 Tage, bei 4 Arbeitstagen jedoch nur 20 Tage.

Potentielle Umsätze fallen weg

Dienstleister können bei diesem Modell Umsatzeinbuße verzeichnen. Schließlich würde mit dem Modell der Vier-Tage-Woche ein ganzer Tag wegfallen, womit keine Umsätze an diesem Tag erzielt werden würden.

Dem könnte man allerdings entgegenwirken, indem man die Arbeitstage auf die Woche verteilt. So könnte es manche Mitarbeiter geben, die Samstag, Sonntag und Montag frei haben, während andere Freitag, Samstag und Sonntag frei haben.

Studien und Pilotprojekte zur 4-Tage-Woche

Pilotprojekte helfen dabei, die Diskussion von der Grundsatzfrage zur Umsetzungsfrage zu verschieben. Sie zeigen, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit die Vier-Tage-Woche im Alltag funktioniert.

Was Unternehmen aus deutschen Pilotprojekten lernen können

Die bisherigen Erfahrungen aus Deutschland zeigen: Die Vier-Tage-Woche trägt vor allem dort, wo Teams ihre Prioritäten klarer setzen, Meetings verkürzen und Arbeitslast sichtbar machen. Beim Affiliate-Marketing-Anbieter Awin nutzen mittlerweile 80 % der Mitarbeiter ein Work-Management-Tool, um die nötige Effizienzsteigerung zu erreichen. Der freie Tag allein verbessert noch keine Zusammenarbeit, entscheidend ist, wie konsequent Prozesse vereinfacht werden.

Wie das Beispiel Awin zeigt, war ein entscheidender Faktor dabei die Zugänglichkeit des eingesetzten Tools. Mitarbeiter mit unterschiedlichen Kenntnisständen konnten von Beginn an mitarbeiten. Erfahrene Nutzer nutzten Automatisierungen und Update-Funktionen. Weniger versierte Kollegen bearbeiteten einfach ihre Aufgaben und waren trotzdem Teil des transparenten Arbeitsumfeldes. So wurde die Akzeptanz der neuen Prozesse im gesamten Unternehmen gesichert. Möchten Sie Ihre Teams ähnlich aufstellen, können Sie Asana für das Projektmanagement nutzen.

Was internationale Tests in der Praxis zeigen

Internationale Pilotprojekte machen deutlich, dass die Vier-Tage-Woche kein Einheitsmodell ist. Erfolgreich sind vor allem Unternehmen, die Verantwortlichkeiten sauber klären, Übergaben zuverlässig organisieren und die Erreichbarkeit für Kundinnen und Kunden bewusst planen.

Wo gibt es die 4-Tage Woche?

Grundsätzlich ist das Arbeitszeitmodell in allen Ländern möglich, in denen die gesetzliche Höchstarbeitszeit gut geregelt ist. Im europäischen Raum haben mehrere Länder bereits Rahmenbedingungen geschaffen:

  • Deutschland: Höchstarbeitszeit von 10 Stunden pro Tag ermöglicht das Kompaktmodell

  • Österreich: Bis zu 12 Stunden täglich erlaubt, was mehr Flexibilität bietet

  • Spanien: Seit 2021 Anreize für Unternehmen, auf die 4-Tage-Woche umzusteigen

  • Belgien: Arbeitsmarktreform seit 2022 ermöglicht die Vier-Tage-Woche

Viele internationale Unternehmen haben das Modell bereits erfolgreich eingeführt:

  • Microsoft Japan: Höhere Produktivität sowie Einsparungen bei Energie und Papier

  • Bolt und Basecamp (USA): Erfolgreicher Umstieg zur Steigerung der Attraktivität als Arbeitgeber

  • Unternehmen in Großbritannien: Einführung zur Bekämpfung des Fachkräftemangels

Aber auch im deutschsprachigen Raum gibt es bereits große Unternehmen, die diesen Schritt gewagt haben. Dazu zählt beispielsweise die Comdirect Bank. Man kann hier als Mitarbeiter zwischen verschiedenen Zeitmodellen entscheiden, darunter auch der 4-Tage Woche. Genau deshalb hat das Unternehmen einen sehr guten Kununu-Score, welcher Aufschluss über die Mitarbeiterzufriedenheit gibt.

Die Einführung der 4-Tage Woche bei Awin mit Asana

Ein weiteres großes Unternehmen aus Deutschland, welches auf die Vier-Tage Woche umgestiegen ist, ist Awin. Das Unternehmen ist der weltweit größte Anbieter für Affiliate Marketing, mit tausenden von Werbekunden und Vertriebspartnern weltweit. Durch das rasche Wachstum, das das Unternehmen im Jahr 2020 erlebte, mussten sie Veränderungen anstreben, um eine höhere Effizienz erzielen zu können.

Daher stieg die Firma im Rahmen eines Pilotprojekts auf das Modell der 4-Tage Woche um. Sie gingen sogar noch einen Schritt weiter und gingen von 40 Stunden pro Woche auf 32 Stunden, und das bei vollem Gehalt. Damit will die Firma mehr Flexibilität und Erholung für die Mitarbeiter schaffen, damit diese an den Arbeitstagen motiviert und effizient sind.

Im Zuge dieser Umstellung integrierte Awin Asana als zentrale Plattform für das Projektmanagement. Heute nutzen 80 % der Mitarbeiter das Tool, um Prozesse zu optimieren und über 15 Länder hinweg zusammenzuarbeiten. Besonders hilfreich: Wiederkehrende Aufgaben werden automatisiert, und Meeting-Protokolle entfallen komplett, weil Aufgaben direkt in Meetings zugewiesen werden.

Ein konkretes Beispiel für den Einsatz von Asana bei Awin war die Abwicklung des Black-Friday-Projekts. Bisher wurde diese alljährliche Großkampfphase mit E-Mails und Excel-Tabellen abgearbeitet. Mit Asana wurden alle Aufgaben zentral koordiniert, teilweise waren 600 Tasks gleichzeitig in Bearbeitung. Das Feedback der Mitarbeiter war fast ausschließlich positiv.

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Rechtliche Rahmenbedingungen der 4-Tage-Woche

Wer die Vier-Tage-Woche einführen möchte, sollte das Modell nicht nur organisatorisch, sondern auch arbeitsrechtlich sauber aufsetzen. Entscheidend ist, welche Wochenarbeitszeit gelten soll, wie sich die Stunden auf die einzelnen Tage verteilen und welche Regelungen vertraglich angepasst werden müssen.

Prüfen Sie insbesondere folgende Punkte:

  • Arbeitszeit: Tägliche Höchstarbeitszeit sowie Pausen- und Ruhezeiten

  • Urlaub: Anpassung des Urlaubsanspruchs bei veränderten Arbeitstagen

  • Feiertage: Behandlung von Feiertagen, die auf den freien Tag fallen

  • Erreichbarkeit: Klare Absprachen zu Überstunden und Vertretungen

  • Verträge: Anpassung von Arbeitsverträgen und ggf. Teilzeitregelungen

Wenn ein Betriebsrat beteiligt ist, sollten Sie die Umstellung frühzeitig abstimmen.

Tipps zur erfolgreichen Umsetzung der 4-Tage-Woche

Damit die Vier-Tage-Woche im Alltag funktioniert, braucht es mehr als einen neuen Kalender. Starten Sie am besten mit einem klar abgegrenzten Pilot und legen Sie vorab fest, welche Aufgaben, Teams oder Projekte sich dafür eignen.

Prozesse vor dem Start vereinfachen

Bevor Sie Arbeitszeit verkürzen, sollten Sie wiederkehrende Abläufe prüfen: Welche Abstimmungen lassen sich standardisieren? Welche Routinen können als wiederkehrende Aufgaben angelegt werden? Welche Anfragen gehören in einen klaren Workflow statt in Postfächer und Chatverläufe? Ein Arbeitsmanagement-Tool wie Asana hilft dabei, solche wiederkehrenden Aufgaben zu automatisieren und zeitraubende Routinen zu beseitigen.

Zusammenarbeit transparent organisieren

Gerade bei teamübergreifender oder standortübergreifender Arbeit hilft eine gemeinsame Arbeitsgrundlage. Aufgaben, Abhängigkeiten, Zuständigkeiten und Fristen sollten für alle sichtbar sein, damit Übergaben auch dann funktionieren, wenn nicht alle am selben Tag arbeiten. Wenn Aufgaben direkt in Meetings zugewiesen werden, entfallen nachträgliche Protokolle und die Abstimmung bleibt im Kontext der jeweiligen Arbeit.

Bei Awin zeigte sich dieser Vorteil besonders deutlich. Alle Teammitglieder konnten sich bei voller Transparenz in einer einzigen gemeinsamen Plattform bewegen. Die Funktion, Aufgaben voneinander abhängig zu machen, erwies sich als besonders hilfreich. So wurde ein Mitarbeiter sofort informiert, wenn der vorherige Arbeitsschritt abgeschlossen war. Dadurch konnten zusätzliche Synergien gebildet und Ressourcen sinnvoll gebündelt werden. Möchten Sie Ihre Zusammenarbeit ähnlich transparent gestalten, können Sie mit Asana für transparentes Projektmanagement starten.

Mit einem praxisnahen Pilot lernen

Ein sichtbares Projekt eignet sich oft besser als ein abstrakter Test. Wenn Teams neue Abläufe in einem konkreten Vorhaben erproben, erkennen sie schneller, wo Abstimmung fehlt, welche Meetings entfallen können und wie Aufgaben direkt im Kontext zugewiesen werden sollten. So lässt sich das Modell schrittweise verbessern, ohne das ganze Unternehmen gleichzeitig umzustellen. Wichtig ist dabei, dass das gewählte Tool für unterschiedliche Kompetenzniveaus zugänglich ist, damit alle Beteiligten vom ersten Tag an mitarbeiten können.

Die 4-Tage-Woche erfolgreich gestalten

Die Vier-Tage-Woche ist vor allem dann realistisch, wenn Unternehmen ihr Modell bewusst wählen und rechtliche Rahmenbedingungen früh klären. Ebenso wichtig ist eine transparente Organisation von Prioritäten, Zuständigkeiten und wiederkehrender Arbeit. Bei länderübergreifender Zusammenarbeit wird eine gemeinsame Plattform zum entscheidenden Faktor.

Wie das Beispiel Awin zeigt, wird der Wechsel deutlich planbarer, wenn Teams ihre Arbeit an einem Ort koordinieren. Wenn Sie diese Grundlage in Ihrem Unternehmen schaffen möchten, können Sie mit Asana jetzt starten.

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FAQ

Wie viele Stunden arbeitet man bei einer 4-Tage-Woche?

Das hängt vom Modell ab: Beim Kompaktmodell sind es 40 Stunden (4 × 10 h), beim Reduktionsmodell meist 32 Stunden (4 × 8 h).

Wie verändert sich der Urlaubsanspruch bei einer 4-Tage-Woche?

Der Urlaubsanspruch richtet sich nach den wöchentlichen Arbeitstagen. Bei einer 4-Tage-Woche wird er entsprechend anteilig angepasst, meist auf 80% des bisherigen Anspruchs.

Wie unterstützt Asana bei der Umstellung auf die 4-Tage-Woche?

Asana hilft Teams, Aufgaben zu priorisieren, Prozesse zu automatisieren und Übergaben transparent zu organisieren. Bei Awin wurden so zeitraubende Routineaufgaben eliminiert und Meeting-Protokolle komplett ersetzt.

Muss bei einer 4-Tage-Woche das Gehalt reduziert werden?

Nicht zwangsläufig. In vielen Fällen bleibt das Gehalt gleich, sofern die vereinbarte Arbeitsleistung auch innerhalb von vier Tagen erbracht werden kann.

Welcher Tag ist typischerweise frei bei der 4-Tage-Woche?

Das variiert. Häufig ist der Freitag frei, manche Teams nutzen auch flexible freie Tage, je nach individueller Arbeitsstruktur und Teamabsprachen.

Sie möchten die Vier-Tage-Woche in Ihrem Unternehmen umsetzen und Ihre Teams dabei unterstützen, Arbeit klar zu organisieren? Starten Sie jetzt mit Asana.

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