Mindmap erstellen: Anleitung, Vorlage & Tipps

Philipp Steubel – PortraitPhilipp Steubel
18. Juni 2026
9 Lesezeit (Minuten)
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Zusammenfassung

Eine Mindmap ist eine Kreativitätsmethode, bei der Informationen und Zusammenhänge grafisch abgebildet werden. Hierbei arbeitet man von innen nach außen. Beginnend mit dem Hauptthema werden verschiedene Bereiche und Unterbereiche mittels Ästen abgebildet. Details werden in Form von Schlüsselwörter, Farben oder Symbolen gekennzeichnet. Update: Im neuen Update haben wir die Inhalte dieses Artikels für Sie aktualisiert.

In der heutigen Welt des Projektmanagements gibt es verschiedene Kreativitätstechniken, mit denen man neue und innovative Lösungen für Probleme finden kann. Dazu zählen etwa das klassische Brainstorming, der Morphologische Kasten oder die Mindmap.

Gerade die Mindmap ist ein sinnvolles Tool, wenn es darum geht, viele Informationen übersichtlich darzustellen. Denn mit der „Gedankenkarte" können Zusammenhänge und thematische Zugehörigkeiten einfach abgebildet werden. In diesem Artikel erfahren Sie, wie Sie eine Mindmap Schritt für Schritt erstellen und welche Best Practices dabei helfen.

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Was ist eine Mindmap?

Eine Mindmap ist eine visuelle Kreativitätsmethode, bei der Ideen und Informationen rund um ein zentrales Thema in einer Baumstruktur aus Ästen und Unterästen angeordnet werden. Der Begriff kommt vom englischen Wort „mind" für Gedanken und „map" für Karte. Das Konzept wurde in den 1970er Jahren vor allem durch den britischen Autoren Tony Buzan bekannt gemacht.

Im Mittelpunkt steht zunächst einmal das zentrale Thema, von dem aus in einer Baumstruktur weitere Informationen, Ideen und Unterpunkte hinzugefügt werden. Diese werden so kurz wie möglich aufgeschrieben, denn im Vordergrund steht die Abbildung der Informationen und Zusammenhänge, nicht der Detailgrad der abgebildeten Informationen.

Man kann die verschiedenen Äste der Gedankenkarte auch in verschiedene Bereiche unterteilen, zudem kann man die Karte grafisch durch Symbole, Farben und Formatierungen weiter ergänzen und mehr Bedeutungen hinzufügen.

Mithilfe einer Gedankenkarte können gerade komplexe Themen einfach visualisiert werden, zudem werden so auch verschiedene Kategorien besser veranschaulicht und Zusammenhänge besser dargestellt. Somit bildet die Mindmap auch eine gute Grundlage für den Entscheidungsprozess.

Wo kommen Mindmaps zum Einsatz?

Mindmaps sind vielseitig einsetzbar, überall dort, wo Informationen strukturiert, Ideen gesammelt oder komplexe Zusammenhänge verständlich gemacht werden sollen. Hier einige typische Anwendungsbereiche:

  1. Schule und Studium: Schüler und Studierende nutzen Mindmaps, um Lerninhalte visuell aufzubereiten. Besonders bei komplexen Themen oder zur Prüfungsvorbereitung helfen sie, Zusammenhänge schneller zu verstehen. Auch im Unterricht werden Mindmaps eingesetzt, um Wissen interaktiv zu vermitteln.

  2. Projektmanagement und Beruf: Im beruflichen Kontext unterstützen Mindmaps bei der Projektplanung, dem Brainstorming im Team oder der Strukturierung neuer Ideen. Sie fördern methodische Kompetenzen, Organisationstalent, Eigeninitiative und die Fähigkeit, komplexe Prozesse visuell darzustellen.

  3. Bewerbung und Karriereplanung: Bei der Vorbereitung auf Bewerbungsgespräche oder der Erstellung von Lebensläufen helfen Mindmaps dabei, fachliche Qualifikationen, Soft Skills (wie Einfühlungsvermögen, analytisches Denken, Kritikfähigkeit) und berufliche Ziele übersichtlich darzustellen. So lassen sich Stärken besser reflektieren und kommunizieren.

  4. Workshops und Meetings: Mindmaps kommen häufig in Meetings oder Workshops zum Einsatz, z. B. zur gemeinsamen Ideensammlung, zur Entwicklung von Strategien oder zur Visualisierung von Abläufen. Sie erleichtern das aktive Zuhören, stärken die Menschenkenntnis im Team und fördern die Überzeugungskraft durch klare Struktur.

  5. Persönliche Organisation und Selbstmanagement: Auch im Alltag kann eine Mindmap helfen, z. B. bei der Planung eines Umzugs, einer Reise oder persönlicher Ziele. Die Technik unterstützt dabei, Gedanken zu sortieren, Prioritäten zu setzen und die eigene Organisation zu verbessern.

Wie erstellt man eine Mindmap?

Eine Mindmap lässt sich in vier Schritten erstellen – analog oder digital. Für eine physische Mindmap können Sie eine Vielzahl an Tools nutzen, wie etwa ein Papier oder ein Flipchart. Dazu noch ein paar farbige Stifte und schon können Sie beginnen.

Auch bei der digitalen Version gibt es viele verschiedene Softwares, die Sie nutzen können, wie etwa Coggle, Mindmeister oder Freemind. Sie brauchen dazu einfach die Mindmap Software, diese bieten eine hohe Benutzerfreundlichkeit und alle notwendigen Funktionen für eine hochwertige Mindmap.

Kurz zusammengefasst: Eine Mindmap erstellen Sie in vier Schritten: (1) Mittelpunkt bestimmen, (2) Hauptäste festlegen, (3) Unteräste ergänzen, (4) Details hinzufügen. In den folgenden Absätzen erläutern wir jeden Schritt im Detail.

1. Mittelpunkt bestimmen

Bei einer Mindmap starten Sie von innen nach außen, vom Allgemeinen bis hin zum Detail. Das bedeutet, Sie beginnen in der Mitte der Mindmap, wo Sie einmal das Hauptthema bzw. den Mittelpunkt festlegen. Dies kann ein Titel oder ein Bild sein, welches repräsentativ für das Thema steht.

Dieser Schritt ist ungemein wichtig, da sich alle weiteren Äste und Ideen rund um diese Gedanken drehen. Sorgen Sie also dafür, dass dieser Mittelpunkt solide ist, damit wird die Gedankenkarte um einiges aussagekräftiger.

Nehmen wir zum besseren Verständnis ein Beispiel: Sie sind als Projektmanager beauftragt, eine neue Software zu entwickeln. Dazu müssen Sie die verschiedensten Dinge beachten, ganz am Anfang starten Sie jedoch mit dem zentralen Thema, dem Projekt. Sie möchten mit ihrem Team über dieses Thema Brainstorming betreiben und dazu im selben Meeting eine Mindmap erstellen.

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2. Hauptäste festlegen

Im nächsten Schritt gehen Sie von diesem Thema ausgehend auf die verschiedenen Unterbereiche ein. Hier beginnen Sie zunächst mit den Hauptästen, also den großen Themen, die sich von dem Hauptthema ableiten lassen. Diese Bereiche können Sie in kurzen Stichworten aufschreiben, mit einer Linie verbinden Sie diese zum Zentrum.

Werfen wir auch hier wieder einen Blick auf unser Mindmap Beispiel. Die sinnvollste Möglichkeit für Sie wäre es in diesem Schritt, die verschiedenen Unterbereiche aufzuschreiben, die für Sie in diesem Projekt wichtig sind. So definieren Sie die verschiedenen Hauptäste, wie etwa Strategie, Projektteam, Risiken, Ziele und Planung.

3. Unteräste festlegen

Jetzt gehen Sie in Ihrer Mindmap noch einmal einen Schritt weiter und legen weitere Verzweigungen fest. In diesem Schritt sollten Sie die wichtigsten Unterthemen zu den Hauptbereichen festlegen. Diese Unterbereiche sollten möglichst umfangreich sein, damit ein guter Gesamtüberblick geschaffen wird. Gleichzeitig sollten Sie aber auch nur die Unterbereiche in Erwägung ziehen, die auch wirklich wichtig sind. Ein gutes Mittelmaß ist hier also wichtig.

In unserem Beispiel können Sie nun Unterbereiche, also Kriterien festlegen für die verschiedenen Projektmanagement-Methoden. Bei der Strategie wären dies etwa die verfügbaren Ressourcen oder die Art der Strategie, bei der Planung die Meilensteine und Phasen, etc.

4. Details festlegen

Im letzten Schritt schreiben Sie nun Details zu den jeweiligen Unterbereichen auf. Dies können Sie entweder über Stichpunkte, Schlüsselwörter oder Symbole machen. Gerade bei analogen Mindmaps, wo der Platz auf dem Papier beschränkt ist, können Symbole und Farben sehr sinnvoll sein. Schlussendlich soll die Gedankenkarte nicht vollgestopft mit Text sein, sondern eine wertvolle Übersicht zu einem komplexen Thema geben.

Abschließend bekommen Sie eine Mindmap, die Ihnen einen guten Überblick bietet und mit der Sie gut weiterarbeiten können. In unserem Beispiel haben wir nun eine detaillierte Mindmap erstellt, wie Sie hier sehen können:

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Von der Mindmap zur strukturierten Umsetzung

Eine Mindmap ist ein ideales Werkzeug, um Ideen zu sammeln und Zusammenhänge zu visualisieren. Doch was passiert mit diesen Ideen, wenn das Brainstorming endet? Hier beginnt die eigentliche Arbeit: die Überführung von kreativen Gedanken in strukturierte, nachvollziehbare Aufgaben und Projekte.

Genau an dieser Schnittstelle entfaltet Asana seinen Mehrwert. Während Sie in Ihrer Mindmap die Hauptäste und Unterbereiche definiert haben, können Sie diese Struktur direkt in ein Asana-Projekt übersetzen. Jeder Hauptast wird zu einem Aufgabenbereich, jeder Unterbereich zu einer Aufgabe – mit Verantwortlichkeit, Fälligkeitsdatum und klarem Status.

So sorgen Sie dafür, dass keine Idee verloren geht und dass Ihr Team jederzeit weiß, wer wofür zuständig ist. Statt dass Ideen auf einem Flipchart verstauben oder in einer Datei verschwinden, werden sie zu nachverfolgbaren Aktionspunkten mit klarer Priorität.

Praxisbeispiel: Wie Lucid Brainstorming und Umsetzung verbindet

Lucid – Anbieter von visuellen Kollaborationstools wie Lucidchart, die von 96 % der Fortune-500-Unternehmen eingesetzt werden – kennt das Thema Ideenvisualisierung aus der eigenen Arbeitspraxis. Intern nutzen mehr als 800 Lucid-Mitarbeitende ihre eigenen Tools zur Ideenfindung und Planung. Doch die eigentliche Umsetzung dieser Ideen koordinieren sie in Asana.

„Teams brauchen einen Raum wie Lucid, um zu brainstormen und Ideen zu entwickeln, doch dann müssen sie diese auch in die Tat umsetzen", erklärt Michelle Fisher, Senior Director Program Management bei Lucid. „Der Verbindungspunkt zwischen Lucid und Asana ist, dass wir visualisieren können, wo wir hinwollen, und dann umsetzungsorientiert sein und das Ziel tatsächlich erreichen können."

Für Lucid bedeutet das in der Praxis: Mindmap-Ideen und Visualisierungen aus Lucid werden über die Lucidchart-Integration direkt in Asana-Projekte eingebettet. So ist der Kontext immer verfügbar, ohne zwischen Plattformen wechseln zu müssen. Das Ergebnis: schnellere Projektübergaben, klarere Zuständigkeiten und eine bessere Ausrichtung aller Aktivitäten an den Unternehmenszielen.

Erfahren Sie, wie Asana Ihrem Team helfen kann, Ideen strukturiert umzusetzen.

Mindmap-Ergebnisse in Asana strukturieren

Konkret können Sie nach einer Mindmap-Session folgende Schritte in Asana durchführen:

  • Hauptäste als Aufgabenbereiche anlegen: Die großen Themenblöcke Ihrer Mindmap werden zu strukturierten Abschnitten im Asana-Projekt.

  • Unteräste als Aufgaben erfassen: Detailpunkte werden zu konkreten, zuweisbaren Aufgaben mit Fälligkeitsdaten.

  • Abhängigkeiten sichtbar machen: Mit der Asana-Timeline sehen Sie sofort, in welcher Reihenfolge Aufgaben erledigt werden müssen – ähnlich wie die Verknüpfungen in Ihrer Mindmap.

  • Ziele verknüpfen: Verknüpfen Sie Ihre Projektaufgaben direkt mit den übergeordneten Unternehmenszielen, damit jede Aktivität einen klaren strategischen Bezug hat.

Asana bietet außerdem fertige Vorlagen für häufige Arbeitsabläufe – von der Kampagnenplanung bis zum Produktlaunch. So müssen Sie das Rad nicht jedes Mal neu erfinden, sondern können bewährte Strukturen als Ausgangspunkt nutzen und diese an Ihre spezifische Situation anpassen.

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Best Practices für bessere Mindmaps

Mit den richtigen Best Practices erstellen Sie Mindmaps, die komplexe Themen klar strukturieren. Das Gute daran? Ihnen sind grundsätzlich keine Vorgaben gegeben. Trotzdem gibt es einige Tipps, die Sie sich merken können, wenn Sie einmal selbst eine Mindmap erstellen. In den folgenden Absätzen werden wir kurz darauf eingehen.

1. Klare Aufteilung der Haupt- und Unteräste

Eine der schwierigsten Aufgaben ist die Festlegung der verschiedenen Bereiche. Wie soll man dieses Thema am besten aufteilen und nach welchen Kriterien? Für alle, die hier Probleme haben, kann die Nutzung der W-Fragen sehr hilfreich sein. Hier stellen Sie sich Fragen wie:

  • Wer ist an dem Thema beteiligt?

  • Bis wann muss das Thema fertig sein?

  • Warum ist das Thema wichtig?

  • Was ist das Thema überhaupt?

  • Wie können wir das Thema angehen?

Aus diesen Fragen heraus lassen sich einfach Schlüsselbegriffe finden, mit denen man im weiteren Verlauf die Mindmap erstellen kann.

2. Bleiben Sie bei Ihrem Thema

Jede Mindmap behandelt nur ein Thema, das sollten Sie immer beachten. Dazu sollten Sie bei Ihrer Mindmap auch nur das Thema ansprechen, um welches im Zentrum geht. Anmerkungen zu anderen Themen sollten nicht angeführt werden, ansonsten bleibt die Landkarte nicht übersichtlich und es hat für Sie auch weniger Nutzen.

Achten Sie deshalb auch darauf, dass Ihr Thema zu Beginn bereits klar definiert ist und so festgelegt ist, dass die Mindmap nicht zu viele Bereiche auf einmal anspricht. Wenn ein Thema zu groß ist und zu viele einzelne Bereiche hat, sollten Sie eventuell mehrere Karten erstellen.

3. Finden Sie einen Ausgleich zwischen Übersicht und Detail

Bei Mindmaps gibt es viele verschiedene Dinge, die Sie beachten sollten. Auf der einen Seite ist es natürlich wichtig, dass Sie stark ins Detail gehen. Immerhin sollten Sie mit der Mindmap das Thema komplett abdecken und keine Lücken haben.

Auf der anderen Seite ist es aber auch wichtig, dass Sie wissen, wo Sie sich kurz fassen können. Beschränken Sie sich also auf die wichtigsten Stichworte, anstatt einen ganzen Text zu schreiben. Sie können aber auch mit Symbolen und Farben arbeiten, um zu viel Text zu vermeiden. Zwischen diesen beiden Punkten eine Balance zu finden kann schwierig sein, wenn Sie es aber schaffen, haben Sie am Ende des Tages eine qualitativ hochwertige Mindmap in Ihrem Arsenal.

4. Finden Sie Ihren Stil

Eine Mindmap kann auf unterschiedlichste Art und Weise aufgebaut werden. Nicht jede davon passt zu Ihrem Stil und nicht bei jeder Herangehensweise können Sie wirklich kreative Ideen und Assoziationen finden.

Probieren Sie daher verschiedene Formen von Mindmaps aus. Sie können dazu auch probieren, eine analoge oder digitale Mindmap zu verwenden und analysieren, mit welcher Methode Sie besser im Mindmapping sind.

5. Schreiben Sie in Großbuchstaben

Versuchen Sie, die Schlagworte wenn möglich nur in Großbuchstaben zu schreiben. Tatsächlich wurde bewiesen, dass dies die rechte Gehirnhälfte stimuliert, weil sie somit das Wort als Bild erkennen. Damit kurbeln Sie Ihren kreativen Denkprozess an und kommen auf mehr Lösungen und Assoziationen.

6. Professionelle Mindmap-Programme

Mindmaps lassen sich ideal mit speziellen Mindmap-Tools erstellen. Diese bieten eine Vielzahl an verschiedenen Funktionen, die Sie nutzen können, um sowohl eine umfangreiche als auch übersichtliche Map erstellen zu können. Beispiele für Mindmapping-Tools wären zum Beispiel:

  • coggle.it

  • mindmeister.com

  • miro.com

  • ayoa.com

  • mindmanager.com

  • xmind.net

Welche Vor- und Nachteile hat eine Mindmap?

Eine Mindmap erstellen kann viele Vorteile haben. Gerade wenn viele Informationen zur Verfügung stehen, kann diese Kreativitätstechnik hilfreich sein, um diese Informationen zu organisieren und priorisieren. Gerade im Projektstrukturplan und in der Projektplanung wird diese Technik gerne eingesetzt, aber auch zum Lernen für Klausuren oder Prüfungen ist sie geeignet.

Vorteil

Nachteil

Schneller Überblick über komplexe Themen

Nicht jedes Thema lässt sich ideal darstellen

Aktiviert beide Gehirnhälften (Kreativität + Logik)

Lösung muss selbst abgeleitet werden

Fördert Flow-Erleben und Eigeninitiative

Korrekturen auf Papier oder Flipchart schwierig

Ideal für Gruppenarbeit und Brainstormings

Manche Tools können zu komplex sein

Unterstützt beim Lernen und bei Workshops

Vorteile

  • Guter Überblick: Mit einer Mindmap schaffen Sie einen Überblick über ein Thema, welches ohne eine Grafik zur Hilfestellung sehr kompliziert wäre.

  • Weniger Aufwand: Zwar dauert es etwas, bis Sie die Gedankenkarte erstellt haben, wenn Sie aber immer wieder zum Thema zurückkehren und Ihr Wissen auffrischen müssen, erspart Ihnen die Mindmap viel Zeit.

  • Viel Kreativität: Bei einer Mindmap können Sie richtig kreativ werden. Vor allem die kreative Zusammenarbeit wird hier sehr gut gefördert. Sie können im Team an der Gedankenkarte arbeiten und so auch auf neue Ideen kommen, die Ihnen alleine nicht eingefallen wären.

  • Gutes Optimum: Ein weiterer Vorteil – Bei der Mindmap beanspruchen Sie beide Hirnhälften. Denn es wird sowohl die rechte Gehirnhälfte (Kreativität, räumliches und farbliches Empfinden) als auch die linke Hirnhälfte (Logik und Analytik) beansprucht. Dadurch erzielen Sie die besten Ergebnisse.

Nachteile

Wie bereits angesprochen, kann eine Mindmap auch ihre Grenzen haben. Folgende Punkte sollten Sie beachten, bevor Sie sich für diese Technik entscheiden:

  • Nicht jedes Thema ist dafür geeignet: Wichtig anzumerken ist, dass man nicht jedes Thema ideal auf einer Mindmap darstellen kann. Und wenn man beispielsweise sehr lange braucht, bis man vom Mittelpunkt aus die verschiedenen Unterbereiche festgelegt hat, kann dies für das ganze Team sehr frustrierend sein.

  • Keine konkreten Lösungen: Bei einer Mindmap kann man zwar verschiedene Themen abbilden und vereinfachen, eine Lösung bekommt man damit nicht. Man muss dafür die Darstellung selbst interpretieren.

  • Schwierige Korrekturen: Gerade wenn Sie eine Mindmap am Flipchart oder Papier machen, ist es relativ schwierig, nachträgliche Korrekturen vorzunehmen. Bei einer Software ist dies natürlich viel einfacher.

  • Schwierige Software: Aber auch eine Mindmapping-Software hat nicht nur Vorteile. Je nachdem, für welche Software man sich entscheidet, kann die Anzahl der Funktionen auch sehr komplex sein.

Trotz all dieser Punkte ist eine Mindmap eine hervorragende Möglichkeit, komplexe Sachgegenstände vereinfacht abzubilden. Gerade für Teams in der Projektplanung kann diese Kreativitätstechnik sinnvoll sein.

Häufig gestellte Fragen

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