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Zusammenfassung

Das Johari Fenster ist ein Kommunikationsmodell, das bewusste und unbewusste Persönlichkeitsmerkmale sichtbar macht. Erfahren Sie, wie die vier Bereiche des Modells aufgebaut sind, wie Sie die Methode im Team anwenden und welche Erkenntnisse sich daraus für bessere Zusammenarbeit gewinnen lassen.

Update: Im neuen Update haben wir die Inhalte dieses Artikels aktualisiert.

Wir Menschen denken oft, dass wir alles über uns selbst wissen. In Wirklichkeit ist dem aber nicht so. Tatsächlich gibt es viele Charaktereigenschaften, die wir gar nicht bewusst wahrnehmen. Hier wissen andere Personen oft besser Bescheid als wir selbst.

Eine Möglichkeit, wie man mehr über sich und sein Selbst- bzw. Fremdbild herausfindet, ist das Johari Fenster. Mit dem Johari Fenster lässt sich mehr über die eigene Person herausfinden. Erfahren Sie in diesem Modell daher, was das Johari Fenster ist, wie das Modell aufgebaut ist und wie sich die Ergebnisse dieser Methode nutzen lassen.

Was ist das Johari Fenster?

Das Johari Fenster ist ein Kommunikationsmodell, das bewusste und unbewusste Persönlichkeitsmerkmale sichtbar macht. Es zeigt, welche Eigenschaften wir selbst kennen, welche andere über uns wissen und wo es Unterschiede zwischen Selbstbild und Fremdbild gibt.

Das Modell beruht auf der Theorie, dass Personen besser in der zwischenmenschlichen Kommunikation werden, wenn ihr Selbstbild und Fremdbild annähernd übereinstimmt. Um dies zu erreichen, muss man zuerst einmal wissen, wie das eigene Fremdbild aussieht, also wie andere Menschen uns wahrnehmen. Wenn wir also wissen, wie wir selbst sind und wie uns andere wahrnehmen, können Missverständnisse vermieden werden.

Die Geschichte vom Johari Fenster

Das Modell vom Johari Fenster wurde entwickelt von den amerikanischen Sozialpsychologen Joseph Luft und Harry Ingham im Jahr 1955. Diese arbeiteten gemeinsam an dem Modell vom Johari Gitter, deswegen ist der Name vom Modell auch eine Mischung der beiden Vornamen, Joseph und Harry = Johari.

Bereits in den 1960er und 1970er Jahren wurde das Modell vielerorts innerhalb von gruppendynamischen Arbeiten eingesetzt, damit Menschen mehr Erkenntnis über den eigenen "blinden Fleck" bekommen und so besser kommunizieren können. Mit dem Modell lassen sich bewusste und unbewusste Verhaltensmerkmale grafisch darstellen.

Die vier Bereiche des Johari-Fensters

Die vier Felder des Johari-Fensters entstehen aus zwei Leitfragen: Ist eine Eigenschaft Ihnen bekannt, und ist sie auch anderen bekannt? Aus dieser Einordnung ergibt sich eine Matrix mit vier Bereichen.

Ihnen bekannt

Ihnen nicht bekannt

Anderen bekannt

Öffentlicher Bereich

Blinder Fleck

Anderen nicht bekannt

Geheimer Bereich

Unbekannter Bereich

Diese Struktur hilft dabei, Rückmeldungen systematisch zu ordnen. Sie erkennen genauer, wo Informationen offen liegen, wo etwas bewusst zurückgehalten wird und wo Entwicklungspotenzial verborgen bleibt.

Gerade diese Gegenüberstellung macht das Modell für Teams nützlich. Sie zeigt nicht nur einzelne Eigenschaften, sondern auch, an welcher Stelle Offenheit, Feedback oder neue Erfahrungen am meisten bewirken können.

Wie wird das Johari Fenster angewendet?

Das Modell lässt sich im Grunde genommen sehr einfach durchführen. Dazu braucht man lediglich eine Gruppe aus verschiedenen Teilnehmern. Man kann also auch zum Beispiel im Projektmanagement die verschiedenen Teammitglieder für diese Übung zusammenführen.

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Der Test lässt sich in wenigen Schritten durchführen:

  1. Adjektive austeilen: Jeder Teilnehmer erhält eine Liste mit 56 Johari-Adjektiven (z. B. bescheiden, hilfreich, unabhängig, verlässlich).

  2. Selbsteinschätzung: Jede Person wählt fünf bis sechs Adjektive, die sie selbst beschreiben.

  3. Fremdeinschätzung: Alle Gruppenmitglieder wählen fünf bis sechs Adjektive für jede andere Person.

  4. Zuordnung: Die Ergebnisse werden in die vier Bereiche des Johari-Fensters eingetragen.

Die vier Bereiche sind:

  • Öffentlich

  • Geheim

  • Unbekannt

  • Blinder Fleck

Öffentlich

Dieser Bereich enthält alle Adjektive, über die man selbst Kenntnis hat und von der auch andere Bescheid wissen. Im Ergebnis von dem Experiment wären dies also all jene Adjektive, die man selbst gewählt hat und mit denen man auch von anderen Personen beschrieben wurde. Hier stimmt das Selbstbild und Fremdbild überein.

Dies sind meist Eigenschaften, die frei und offen sichtbar sind. In diesem Bereich wären Johari Fenster Beispiele äußere Eigenschaften oder all jene Dinge, die man offen mit anderen Personen preisgibt. Dazu zählt etwa die Hautfarbe, die Haarfarbe, der Beruf oder andere Charakterzüge.

Geheim

Im geheimen Bereich sind alle jene Persönlichkeitsmerkmale, die man zwar selber kennt, aber nicht mit anderen teilt. Diese bleiben demnach versteckt vor der Umwelt und sind die eigenen Geheimnisse. Die Gründe, warum diese Charaktereigenschaften geheim gehalten werden, können sehr unterschiedlich sein. Oftmals liegt es jedoch daran, dass man selbst nicht will, dass diese Eigenschaften über einen selbst öffentlich werden.

Dies können etwa persönliche Schwächen, Wertvorstellungen oder ethische Einstellungen sein, die vom Umfeld nicht positiv aufgenommen werden könnten. Die Größe dieses Bereichs hängt stark vom Vertrauen ab, das Sie gegenüber Ihrem Umfeld haben.

Beispiele für den geheimen Bereich sind etwa die Angst vor Verlusten oder unausgesprochene Wünsche.

Unbekannt

Der unbekannte Bereich ist sehr spannend, denn hier werden all jene Eigenschaften eingetragen, die weder Ihnen noch Ihrem Umfeld bekannt sind. Grundsätzlich könnte dieser Bereich also sehr groß sein und viele verschiedene Charaktereigenschaften beinhalten.

Beispiele wären hier etwa unentdeckte Talente, von dem man selbst und andere noch gar nicht wissen. Verborgene Qualitäten, Eigenschaften und Begabungen könnten hier alle beinhaltet sein. So spannend dieser Bereich zwar ist, so schwer lässt er sich allerdings beschreiben. Denn, wie bereits erklärt, weiß noch niemand von Ihren unbekannten Charakterzügen.

Blinder Fleck

Der blinde Fleck bildet sozusagen das Gegenstück zu den geheimen Charakterzügen. Hierbei sind nämlich all jene Eigenschaften integriert, die Ihnen selbst nicht bekannt sind, Ihrem Umfeld jedoch schon. Hier weicht die Fremdwahrnehmung stark von der Selbstwahrnehmung ab.

Die Gründe für Unterschiede im Selbst- und Fremdbild sind vielfältig. Häufig senden wir durch Körpersprache oder unbewusste Wertvorstellungen Signale aus, die wir selbst nicht bemerken. Kollegen nehmen diese Signale wahr und entwickeln dadurch ein anderes Bild von uns.

Die Johari-Adjektive

Die Adjektive sind das eigentliche Arbeitsmaterial der Methode. Ihre Qualität entscheidet darüber, ob aus der Übung ein oberflächlicher Eindruck oder ein hilfreiches Gespräch entsteht. Ein Adjektiv wie «zuverlässig» lässt sich etwa leichter mit konkreten Situationen belegen als ein vager Begriff wie «nett».

Hilfreich sind Begriffe, die konkretes Verhalten beschreiben und sich mit Beobachtungen aus dem Alltag belegen lassen. Weniger hilfreich sind vage oder stark wertende Wörter, bei denen unklar bleibt, was genau damit gemeint ist. Achten Sie bei der Auswahl auf folgende Punkte:

  • konkrete Begriffe wählen, die sich an beobachtbarem Verhalten orientieren

  • ähnliche Begriffe bewusst unterscheiden, etwa «selbstbewusst» und «durchsetzungsstark»

  • wertende Formulierungen vermeiden, die eher Urteile als Beobachtungen ausdrücken

  • Rückmeldungen mit Beispielen erklären, damit die gewählten Adjektive nachvollziehbar werden

Wenn Sie die Übung im Team einsetzen, lohnt sich vorab ein gemeinsamer Rahmen. Klären Sie, wie offen Feedback sein soll, wie respektvoll Rückmeldungen formuliert werden und wie Unterschiede zwischen Selbstbild und Fremdbild besprochen werden. So werden die Adjektive zu einer guten Grundlage für weitere Gespräche.

Wie hilfreich ist das Johari Fenster?

Im letzten Schritt dieser Methode gilt es, die Erkenntnisse aus dem Johari Fenster zu betrachten und zu reflektieren. Man kann aus den Ergebnissen verschiedene Schlussfolgerungen ziehen.

Zunächst ist es einmal wichtig, dass man sich die Größe der verschiedenen Bereiche ansieht. Wenn man beispielsweise viel in einer Gruppe arbeiten muss, sollte eine gute Kommunikation möglich sein. Deshalb sollte der Bereich der öffentlichen Person so groß wie möglich sein, denn hier stimmt das Selbst- und Fremdbild überein. Man kann daher beispielsweise daran arbeiten, den Bereich der Geheimnisse oder vom blinden Fleck zu verkleinern.

Wir haben Ihnen dazu passende Tipps noch erstellt für die verschiedenen Felder des Johari-Fensters. Diese sollten dabei helfen, Ihre Ziele im Zusammenhang mit dem Johari Fenster besser erreichen zu können.

Tipps zum Bereich "Geheimnis"

Wenn Sie diesen Bereich verkleinern möchten, sollten Sie verschiedene Dinge berücksichtigen. Wichtig ist das Vertrauen, das Sie in Ihr Umfeld haben.

  • Ursachen reflektieren: Fragen Sie sich, warum das Vertrauen fehlt und was Sie zurückhält.

  • Selbstbewusstsein stärken: Oft nehmen andere Ihre Gedanken positiver auf, als Sie erwarten.

  • Schrittweise öffnen: Teilen Sie zunächst kleinere Dinge und beobachten Sie die Reaktionen.

Tipps zum Bereich "Blinder Fleck"

Gerade der blinde Fleck ist ein sehr heikler Bereich, denn wenn dieser Bereich sehr groß ist, kann dies die zwischenmenschliche Kommunikation wesentlich beeinträchtigen. Die beste Möglichkeit, diesen Bereich zu verkleinern, ist das Gespräch mit dem Umfeld zu suchen. Fragen Sie nach einer ehrlichen Einschätzung zu sich selbst und seien Sie offen für regelmäßiges Feedback und Kritik, solange diese natürlich konstruktiv ist.

Dieser Bereich heißt gerade deshalb "Blinder Fleck", weil er von Ihnen nicht bemerkt wird. Gerade deshalb sollten Sie auf die Kritik von Freunde und Familie nicht abgeneigt reagieren, denn so lernen Sie immerhin mehr über das Bild, dass Sie ausstrahlen.

Kostenlose Vorlage für Einzelgespräche

Tipps zum Bereich "Unbekannt"

Der unbekannte Bereich lässt sich am schwierigsten bearbeiten. Wenn Sie verborgene Eigenschaften entdecken möchten, helfen folgende Ansätze:

  • Neue Hobbys oder Aufgaben ausprobieren

  • Offen für Veränderungen bleiben

  • Reflexionsübungen wie Meditation nutzen

Tipps zum Bereich "Öffentlich"

Der öffentliche Bereich sollte im Idealfall so groß wie möglich sein, gerade dann, wenn Sie möchten, dass die Kommunikation mit anderen Menschen reibungslos verläuft. Hier gilt es also, den Bereich zu vergrößern bzw. auf einem gewissen Level zu behalten.

Hierzu sollten Sie die Tipps zu den anderen Bereich beachten, denn mit diesen bringen Sie viele Charaktereigenschaften in den öffentlichen Bereich. Seien Sie offen, selbstbewusst und nehmen Sie Kritik an.

Das Johari Fenster im Team und am Arbeitsplatz

Im Arbeitsalltag eignet sich das Johari-Fenster besonders für:

  • Onboarding: Neue Teammitglieder schneller integrieren

  • Einzelgespräche: Feedback strukturiert besprechen

  • Team-Workshops: Kommunikation und Vertrauen stärken

  • Retrospektiven: Zusammenarbeit reflektieren und verbessern

Das Modell schafft eine gemeinsame Sprache für Beobachtungen und Erwartungen.

Ein passendes Praxisbeispiel ist Blinkist. Das Berliner Unternehmen stand vor der Herausforderung, schnell wachsende Teams so zu organisieren, dass Entscheidungen nah an der eigentlichen Arbeit getroffen werden können. Statt auf starre Hierarchien zu setzen, wählte Blinkist einen Ansatz, der auf Selbstbestimmung, Transparenz und direkte Kommunikation im gesamten Unternehmen baut. Jedes Teammitglied sollte wissen, woran andere arbeiten, und eigene Ideen offen einbringen können.

Damit diese Arbeitsweise im Alltag funktioniert, brauchte Blinkist klare Zuständigkeiten und einen gemeinsamen Ort für Informationen. Das Unternehmen nutzt Asana, um laufende Arbeit sichtbar zu machen, Kommentare und Projektdiskussionen zu bündeln und Ideen in einer zentralen Wunschliste festzuhalten, statt lange E-Mail-Verläufe zu führen. Das Ergebnis: weniger Reibungsverluste, schnellere Entscheidungen und eine niedrigere Fluktuation, weil Mitarbeitende spüren, dass ihr Beitrag sichtbar ist und zählt.

Wie Blinkist-Geschäftsführer Holger Seim erklärt: «Mit Asana sieht jeder, woran andere arbeiten.» Selbstbestimmung war von Anfang an ein zentraler Unternehmenswert. Asana ermöglichte es dem Team, diesen Wert im Alltag tatsächlich zu leben. Die Mitarbeiterfluktuation sank spürbar, weil Mitarbeitende merkten, dass ihr Beitrag sichtbar ist und zählt. Wenn Sie ähnliche Ergebnisse in Ihrem Team erzielen möchten, können Sie mit Asana direkt mehr über Projektmanagement erfahren.

Für HR- und Führungsteams ist genau das der Punkt, an dem das Johari-Fenster seinen praktischen Wert entfaltet: Feedback wird nachvollziehbarer, Verantwortlichkeiten werden klarer, und Gespräche lassen sich auf konkrete Arbeitssituationen beziehen statt auf unklare Eindrücke.

Welche Vor- und Nachteile hat das Johari Fenster?

Das Modell vom Johari Gitter hat definitiv einige Vorteile und Nachteile, auf die wir hier näher eingehen möchten.

Vorteile

  • Mit der Methode bekommt man neue Erkenntnisse zu sich selbst und ein besseres gegenseitiges Verständnis.

  • Man bekommt einen Eindruck darüber, welches Fremdbild man ausstrahlt.

  • Dazu sieht man auch, inwiefern das Selbst- und Fremdbild übereinstimmt. Dies kann dabei helfen, Kommunikationsprobleme zu lösen.

  • Man kann aktiv an sich selbst und seinem Vertrauen arbeiten.

Nachteile

  • Das Johari Fenster funktioniert natürlich nur dann, wenn die ganze Gruppe ehrliche und offene Einschätzungen zu sich selbst und den anderen Gruppenmitgliedern trifft.

  • Zudem ist das Modell nur dann nützlich, wenn man für Kritik und Veränderungen an sich selbst auch bereit ist.

Sie sollten auf alle Fälle darauf achten, dass Ihr Feedback an andere Menschen konstruktiv ist. Wenn Sie Feedback geben, sollten Sie nicht einfach nur negative Eigenschaften aufzählen. Stattdessen sollten Sie für ein konstruktives Feedback Lösungsvorschläge einbringen, wie man an sich arbeiten kann.

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Bessere Zusammenarbeit mit dem Johari Fenster und Asana

Der eigentliche Nutzen des Johari-Fensters entsteht nach der Übung. Entscheidend ist, dass aus Beobachtungen konkrete nächste Schritte werden, etwa klare Absprachen, Folgegespräche oder Verantwortlichkeiten im Team.

Asana unterstützt Sie dabei, diese nächsten Schritte sichtbar festzuhalten. Halten Sie Erkenntnisse aus Workshops in Aufgaben fest, weisen Sie Verantwortlichkeiten zu und verfolgen Sie den Fortschritt gemeinsam. So verbinden Sie persönliche Entwicklung, Teamabsprachen und laufende Arbeit in einem System, statt wichtige Erkenntnisse später wieder zu verlieren. Jetzt loslegen

Häufig gestellte Fragen zum Johari Fenster

Welcher Bereich des Johari-Fensters sollte am größten sein?

Der öffentliche Bereich sollte möglichst groß sein. Wenn Selbstbild und Fremdbild übereinstimmen, werden Gespräche klarer und die Zusammenarbeit im Team einfacher.

Kann man das Johari Fenster allein anwenden?

Allein lässt sich das Modell nur eingeschränkt nutzen, weil die Fremdwahrnehmung ein zentraler Teil der Methode ist. Sie können jedoch mit eigenen Reflexionsfragen beginnen und später gezielt Feedback von anderen einholen.

Wie viele Johari-Adjektive sollte man auswählen?

Üblich ist eine kleine Auswahl, damit die Diskussion konkret bleibt. Entscheidend ist weniger die Menge als die Qualität der Begriffe und die Bereitschaft, sie mit Beispielen zu besprechen.

Für welche Teams eignet sich das Johari Fenster?

Das Modell eignet sich für Teams, die Kommunikation verbessern, Vertrauen aufbauen oder Feedback strukturierter besprechen möchten, besonders wenn Rollen und Erwartungen noch nicht vollständig geklärt sind.

Wenn Sie Feedback, Verantwortlichkeiten und Teamarbeit an einem Ort verbinden möchten, können Sie mit Asana direkt loslegen.

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