Online Marketing ist ein zentraler Bestandteil moderner Unternehmensstrategien. Von Social Media über SEO bis hin zu SEA stehen zahlreiche Kanäle zur Verfügung, um Produkte und Dienstleistungen online zu vermarkten.
Entscheidend ist dabei datengestütztes Marketing. Über Webseiten, Suchmaschinen und Social-Media-Plattformen sammeln Unternehmen wertvolle Daten. Performance Marketing hilft Ihnen, diese Daten gezielt für messbare Ergebnisse zu nutzen.
In diesem Artikel erfahren Sie mehr über Performance Marketing, welche Vorteile diese Methode bringt und mit welchen einfachen Schritten auch Sie eine effektive Performance Marketing Strategie entwickeln können.
Kostenlose Vorlage für eine MarketingstrategiePerformance Marketing ist eine datenorientierte Marketingstrategie, bei der alle Maßnahmen anhand messbarer Kennzahlen (KPIs) bewertet und optimiert werden. Im Gegensatz zu klassischem Marketing zahlen Sie nur für konkrete Ergebnisse wie Klicks, Leads oder Conversions.
KPIs sind quantitative Kennzahlen, die den Fortschritt Ihrer Marketingziele messbar machen. Im Performance Marketing definieren Sie diese Kennzahlen gezielt für Ihre Online-Kampagnen.
Beispiele für hilfreiche KPIs sind
die Klickrate,
die Conversion Rate und
die Impressionen.
Auf Basis dieser KPIs werden in weiterer Folge die Online-Marketing-Maßnahmen abgeleitet und so gestaltet, dass die gesetzten Ziele erfüllt werden.
Um den Erfolg Ihrer Performance-Marketing-Kampagnen zu bewerten, sollten Sie die folgenden sieben Kennzahlen kennen und regelmäßig auswerten:
Click-Through-Rate (CTR): Gibt das Verhältnis der Nutzer an, die auf eine Anzeige klicken, im Vergleich zu allen, die sie gesehen haben. Eine hohe CTR zeigt, dass Ihre Anzeige für die Zielgruppe relevant ist.
Conversion Rate: Misst den Prozentsatz der Nutzer, die eine gewünschte Aktion ausführen, etwa einen Kauf abschließen oder sich für einen Newsletter anmelden.
Cost per Click (CPC): Gibt an, wie viel ein einzelner Klick auf Ihre Anzeige kostet. Niedrigere CPC-Werte bedeuten, dass Sie Ihr Budget effizienter einsetzen.
Cost per Acquisition (CPA): Misst die durchschnittlichen Kosten, um eine neue Kundin oder einen neuen Kunden zu gewinnen.
Return on Investment (ROI): Zeigt den Gewinn oder Verlust im Verhältnis zu den eingesetzten Marketingkosten. Ein positiver ROI bestätigt die Wirtschaftlichkeit Ihrer Kampagne.
Customer Lifetime Value (CLV): Schätzt den Gesamtwert, den eine Person im Laufe ihrer gesamten Geschäftsbeziehung mit Ihrem Unternehmen generiert.
Bounce Rate: Misst den Prozentsatz der Besucher, die Ihre Webseite nach dem Aufrufen von nur einer Seite wieder verlassen. Eine hohe Bounce Rate deutet auf mangelnde Relevanz oder schlechte Nutzererfahrung hin.
Die Wahl der richtigen KPIs hängt von Ihren Kampagnenzielen ab. Für eine E-Mail-Kampagne ist die Conversion Rate entscheidend, während bei SEA-Kampagnen CPC und CTR im Vordergrund stehen.
Im Performance Marketing stehen Ihnen verschiedene Kanäle zur Verfügung, um Ihre Zielgruppe gezielt zu erreichen. Jeder Kanal hat eigene Stärken und eignet sich für unterschiedliche Kampagnenziele.
Mit bezahlten Anzeigen bei Google Ads erreichen Sie Nutzer genau dann, wenn sie aktiv nach Ihren Produkten oder Dienstleistungen suchen. Die Abrechnung erfolgt in der Regel per CPC (Cost per Click), wodurch Sie nur für tatsächliche Klicks zahlen.
Plattformen wie LinkedIn, Instagram und Facebook bieten umfangreiche Targeting-Optionen. Sie können Ihre Zielgruppe nach Demografie, Interessen und Verhalten ansprechen, was Streuverluste minimiert.
Beim Affiliate Marketing bewerben Partner Ihre Produkte auf ihren eigenen Kanälen und erhalten eine Provision für jeden vermittelten Kauf oder Lead. Sie zahlen nur bei messbarem Erfolg.
Banner und visuelle Anzeigen auf Webseiten eignen sich besonders für Markenbekanntheit und Retargeting, also das erneute Ansprechen von Nutzern, die bereits Ihre Webseite besucht haben.
Gezielte E-Mail-Kampagnen sind besonders effektiv für die Kundenbindung und zur Reaktivierung bestehender Kontakte. Die Ergebnisse lassen sich über Öffnungsraten und Klickraten präzise messen.
Eine erfolgreiche Performance Marketing Strategie umfasst vier Schritte: Zielsetzung, Marketinginitiativen, Controlling und Optimierung.
Wie das in der Praxis aussieht, zeigt Accor: Das Hotelunternehmen koordiniert über 300 Marketing-Kampagnen gleichzeitig. Mit Asana als zentraler Plattform behält das Team den Überblick über alle Kampagnen und deren Performance-Daten. Erfahren Sie, wie Asana auch Ihr Marketing-Team unterstützen kann.
Kostenlose Vorlage für Marketing-ProjektpläneIm ersten Schritt ist es wichtig, Ihre Ziele zu definieren. Diese Ziele sollten unbedingt messbar sein, damit Sie auch die zur Verfügung stehenden Daten nutzen können. Auch qualitative Kennzahlen sind zweifelsohne wichtig, diese sind beispielsweise bei der Kunden- oder Mitarbeiterzufriedenheit essentiell.
Im Performance Marketing geht es jedoch um konkret messbare Ergebnisse. Deswegen gilt hier: Setzen Sie auf quantitative Kennzahlen. Hierbei gibt es verschiedene Ziele, die Sie für Ihre Strategie wählen können, wie zum Beispiel:
Unternehmensbezogene Ziele (z.B. Marktanteil erhöhen)
Kundenbezogene Ziele (z.B. Anzahl an langfristigen Kunden erhöhen, die mehr als einmal das Produkt oder die Dienstleistung in Anspruch nehmen)
Kampagnenbezogene Ziele (z.B. CTR erhöhen)
Egal wofür Sie sich entscheiden, das gewählte Ziel sollte unbedingt für Sie, Ihr Team und Ihr Unternehmen wichtig sein. Es sollte ebenfalls aussagekräftig genug sein, damit Sie erkennen können, ob eine Marketing-Kampagne erfolgreich war oder nicht.
Performance Marketing Beispiel:
Nehmen wir dazu ein einfaches Beispiel. Sie sind als Projektmanager damit beauftragt, die Online-Sichtbarkeit Ihrer Webseite zu erhöhen. Im ersten Brainstorming mit Ihrem Projektteam haben Sie verschiedene Vorschläge ausgearbeitet, wie Sie dieses Projekt umsetzen können.
Das wichtigste Ziel ist, dass Ihre Webseite öfter auf Google angezeigt wird. Daher entscheiden Sie sich für Impressionen als KPI. Das Marketingziel besteht darin, die Impressionen in den nächsten 3 Monaten um 100% zu steigern.
Mit diesem klaren Ziel vor Augen können Sie nun damit beginnen, die Marketing-Strategie zu entwickeln. Hierbei gibt es einige Dinge, die zu beachten sind.
Bei der Wahl der Projektmanagement-Methode gibt es viele Möglichkeiten. Sie könnten klassische Modelle, wie das V-Modell oder das Wasserfallmodell setzen, oder auch agile Methoden, wie Kanban oder Scrum, verwenden. Informieren Sie sich dazu ausgiebig, welche Methode zu Ihrem Projekt und Ihrem Team passt.
Beispiel:
Um die Erhöhung der Online-Sichtbarkeit zu realisieren, müssen Sie verschiedene Dinge testen. Daher ist es wichtig, agil zu bleiben und schnell auf Veränderungen zu reagieren. Sie entscheiden sich daher für eine agile Projektmanagement-Methode, nämlich Scrum.
Wählen Sie aus den im vorherigen Abschnitt beschriebenen Kanälen diejenigen, die am besten zu Ihrem Kampagnenziel passen. Berücksichtigen Sie dabei:
SEO: Für langfristige organische Sichtbarkeit und nachhaltigen Traffic
SEA: Für sofortige Sichtbarkeit mit kontrollierbarem Budget
Social-Media-Marketing: Für Zielgruppenansprache und Community-Aufbau
E-Mail-Marketing: Für Kundenbindung und Wiederkäufe
Daneben gibt es noch weitere Marketing-Initiativen, welche teilweise zu den oben genannten Kategorien gehören. So wäre Influencer-Marketing ein Bestandteil von Social-Media-Marketing. Affiliate Marketing wiederum ist ein eigener Bereich, der ebenfalls sehr interessant sein kann.
Beispiel:
In unserem Beispiel verfolgen Sie das Ziel, mehr Impressionen zu bekommen. Daher ist es wichtig, die Sichtbarkeit auf den Suchmaschinen zu erhöhen. Für Ihr Projekt setzen Sie Ihren Fokus auf SEO, also Suchmaschinenoptimierung.
In den nächsten Wochen und Monaten werden Sie daran arbeiten, die passenden Keywords auf der Webseite zu integrieren, die Anzahl der Backlinks zu vergrößern, die interne Struktur zu verbessern und die Webseite technisch zu optimieren. Mit jedem Schritt verfolgen Sie das Ziel, dass die Webseite bei Google auf besseren Positionen angezeigt wird und somit mehr Impressionen bekommt.
Nachdem Sie nun die richtige Projektmanagement-Methode und die richtigen Marketing-Kanäle gewählt haben, geht es nun darum, diese Strategien umzusetzen. Mit diesem Schritt ist ein erfolgreiches Performance Marketing jedoch noch nicht beendet.
Schließlich ist es wichtig, die gesetzten Ziele auch zu erreichen. Daher müssen Sie Ihre Werbemaßnahmen stets überprüfen. Dafür gibt es eine Reihe verschiedener Analysetools, welche Sie abhängig vom gewählten Marketingkanal nutzen können.
Google Search Console: Wenn Sie Ihre Webseite für Google optimieren, werden Ihnen die Ergebnisse zu Impressionen, Klicks und Keywords in der Google Search Console angezeigt.
Google Analytics: Bei SEA-Kampagnen finden Sie die Ergebnisse Ihrer Anzeigen in Google Analytics, einem weiteren sehr hilfreichen Tool mit einer großen Menge an Daten.
Social Media Dashboard: Die meisten Social-Media-Plattformen haben eigene Bereiche, denen Sie viele Daten entnehmen können. Dazu gehören etwa die Anzahl der Follower, die Impressionen der Beiträge, die Anzahl der Kommentare, etc.
Beispiel:
In unserem Beispiel haben Sie nun bereits die ersten Optimierungen an der Webseite vorgenommen. Über die Google Search Console können Sie nun sehen, wie sich die Impressionen seit den Optimierungen verändert haben und in welchem Ausmaß. Anhand dieser Daten können Sie nun weitere Optimierungen vornehmen.
Im Performance Marketing ist es wichtig, die Daten aus dem Controlling zu nutzen, um Ihre Strategien und Kampagnen weiter zu verbessern. An dieser Stelle befinden Sie sich in einem sich ständig wiederholenden Zyklus. Sie beobachten die Ergebnisse im Controlling, passen die Strategie an, nehmen Optimierungen vor und beobachten wieder die Ergebnisse.
Dadurch sorgen Sie dafür, dass Sie mit der von Ihnen gewählte Strategie Ihr Ziel erreichen.
Beispiel:
In der Google Search Console konnten Sie nun beobachten, dass sich zwar die Klicks auf die Webseite erhöht haben, die gewünschten Impressionen jedoch nicht. Ein Grund dafür könnte sein, dass die Webseite noch nicht genug für die gewünschten Keywords optimiert wurde. Daher verschieben Sie nun für die nächste Woche mehr Ressourcen in diesen Bereich und beobachten danach erneut die Auswirkungen.
Performance Marketing eignet sich für Unternehmen jeder Größe, bringt aber auch Herausforderungen mit sich.
Vorteile | Herausforderungen |
Messbare Ergebnisse durch quantitative KPIs | Erfordert kontinuierliches Monitoring und Optimierung |
Zahlung nur bei Erfolg (z. B. CPC-Modell) | Know-how zur Datenanalyse notwendig |
Einfach in bestehende Marketingstrategien integrierbar | Anfangsinvestition in Tools und Weiterbildung |
Im Performance Marketing gibt es verschiedene Abrechnungsmodelle, die bestimmen, wann und wofür Sie zahlen. Das passende Modell hängt von Ihrem Kampagnenziel ab.
CPC (Cost per Click): Sie zahlen für jeden Klick auf Ihre Anzeige. Das ist das gängigste Modell bei Google Ads und Social Media Ads. Es eignet sich besonders, wenn Sie Traffic auf Ihre Webseite lenken möchten.
CPM (Cost per Mille): Abrechnung pro 1.000 Impressionen. Dieses Modell eignet sich für Kampagnen zur Steigerung der Markenbekanntheit, bei denen Sichtbarkeit wichtiger ist als direkte Klicks.
CPA (Cost per Acquisition): Sie zahlen nur, wenn ein Nutzer eine bestimmte Aktion ausführt, z. B. einen Kauf tätigt oder ein Formular ausfüllt. Besonders im Affiliate Marketing verbreitet.
CPL (Cost per Lead): Abrechnung pro generiertem Lead, etwa einer Newsletter-Anmeldung oder Kontaktanfrage. Ideal für die Neukundengewinnung im B2B-Bereich.
Wählen Sie das Abrechnungsmodell, das am besten zu Ihrem Kampagnenziel passt: CPC für Traffic, CPA für Conversions und CPM für Reichweite.
Performance Marketing bietet Ihnen die Möglichkeit, Ihre Marketingmaßnahmen datengestützt zu steuern und kontinuierlich zu optimieren. Entscheidend ist, klare KPIs zu definieren, die richtigen Kanäle für Ihre Zielgruppe zu wählen und Ihre Kampagnen regelmäßig auszuwerten.
Accor zeigt, was mit dem richtigen Ansatz möglich ist: Das Unternehmen erreichte eine 96-prozentige Effizienzsteigerung in der Kampagnensteuerung und reduzierte die Anzahl der Meetings um 50 Prozent. Der Schlüssel war eine zentrale Informationsquelle für alle Performance-Daten in Asana.
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