Als Head of People bei Asana werde ich oft gefragt, wie wir den Aufbau und die Skalierung der Unternehmenskultur angehen. Wir haben uns schon immer für innovative Lösungen eingesetzt, und ich bin überzeugt, dass Asana eine einzigartige Perspektive auf die uralte Frage bietet: „Wie schafft man eine starke Unternehmenskultur?“
In der heutigen, schnelllebigen Business-Welt betrachten viele Unternehmen die Unternehmenskultur als etwas Wichtiges, das jedoch zu Lasten des Business geht. Sie können sich entweder für starke Geschäftsergebnisse oder für eine hervorragende Unternehmenskultur entscheiden. Oder im besten Fall können Sie ein Gleichgewicht zwischen den beiden Aspekten finden und beides haben.
Einer der zentralen Werte bei Asana lautet: Keine falschen Kompromisse. Daher lehnen wir natürlich die Vorstellung ab, dass gute Geschäftsergebnisse und eine lebendige Kultur sich gegenseitig ausschließen. Wenn zwei Optionen jeweils ihre eigenen Vorzüge und Vorteile haben – und die Entscheidung für die eine Option auf Kosten der Vorteile der anderen geht –, fordern wir uns selbst heraus, eine kreative Lösung zu finden, die das Beste aus beiden Optionen vereint, um eine neue, leistungsstärkere Lösung zu schaffen. Tatsächlich sind wir grundsätzlich davon überzeugt, dass wir unseren gesamten Business-Erfolg vor Allem unserer Unternehmenskultur zu verdanken haben.
Seit wir unser Produkt im Jahr 2012 auf den Markt gebracht haben, befindet sich Asana auf einem rasanten Aufwärtstrend. Allein im vergangenen Jahr haben wir in allen Bereichen des Business erhebliche Innovationen und ein starkes Wachstum verzeichnet, darunter die Gewinnung neuer, auf unsere Mission ausgerichteter Investoren, die uns bei der Umsetzung unserer Mission unterstützen:
Mitarbeitende: Wir sind fast 700 Angestellte in neun Niederlassungen in acht Ländern. Vier dieser Standorte wurden erst in diesem Jahr eröffnet: Vancouver, Tokio, München und London. Außerdem haben wir in diesem Jahr drei großartige Frauen in unseren Board aufgenommen.
Produkt: Von Workload bis hin zur Automatisierung führen wir weiterhin innovative Lösungen ein, die es Teams ermöglichen, Engpässe zu vermeiden und Burnout vorzubeugen, damit sie sich auf ihre Arbeit konzentrieren und die wirklich wichtigen Arbeiten erledigen können.
Kunden: Seit September 2018 ist unser Kundenstamm von 50.000 auf 70.000 zahlende Unternehmen und Millionen von Teams in 190 Ländern angewachsen. Sie alle verlassen sich auf Asana, um ihre Arbeit zu organisieren und so ihre ehrgeizigsten Ziele zu erreichen.
Umsatz: Mit einem um 90 % beschleunigten Umsatzwachstum in acht aufeinanderfolgenden Quartalen haben wir im Februar dieses Jahres die Marke von 100 Millionen US-Dollar an wiederkehrenden Jahresumsätzen überschritten.
Hinter diesem rasanten Wachstum steht eine starke Unternehmenskultur. Letzten Monat fühlten wir uns geehrt, zum dritten Mal in Folge von Fortune und Great Place to Work in die Top 10 der besten Arbeitsplätze gewählt zu werden, nachdem wir bereits Anfang dieses Jahres vier weitere Auszeichnungen für hervorragende Arbeitsplätze erhalten hatten. Basierend hauptsächlich auf dem Feedback von Angestellten aus anonymen Umfragen erhielten wir hohe Bewertungen für die Förderung einer fürsorglichen Unternehmenskultur, die auf Teamvertrauen und Transparenz basiert.
Am meisten hat mich beeindruckt, dass die Umfrageergebnisse zeigen, dass 98 % unserer Angestellten Asana für einen großartigen Arbeitsplatz halten und 99 % angeben, stolz darauf zu sein, bei Asana zu arbeiten. Diese Anerkennung ist ein echtes Zeugnis für die Arbeit, die wir jeden Tag leisten, um kontinuierlich in unsere Kultur zu investieren. Als Head of People (und selbst als Angestellte bei Asana) kann ich mir nichts Wichtigeres vorstellen.
Wie jedes schnell wachsende Unternehmen legen wir bei Asana Wert auf Wirkung und Ergebnisse. Im Sinne unserer Mission sollen unsere Unternehmenswerte unsere Angestellten dabei unterstützen, so mühelos wie möglich wirkungsvolle Arbeit zu leisten. Das fördert nicht nur das Geschäft und hilft uns bei der Umsetzung unserer Mission; es verbessert auch die Zufriedenheit und die Entwicklung unserer Angestellten.
Die Unternehmenskultur verbindet die drei zentralen Bereiche eines Unternehmens: Geschäftsziele, Werte und Menschen. Geschäftsziele beziehen sich auf alles, was wir auf dem Markt erreichen wollen. Unsere Werte sind unser Leitstern. Und unsere Mitarbeiter sind die Berührungspunkte für Programme, Kommunikation und Verhaltensweisen im Unternehmen. Wir streben eine Kultur an, in der sich alle Angestellten einander und unserer Mission verbunden fühlen, in einer Umgebung, in der sie sich voll entfalten können.
Schon in den Anfängen von Asana waren wir der Überzeugung, dass wir, wenn wir die gleichen Designprinzipien auf unsere Kultur anwenden, die wir auch bei der Entwicklung unseres Produkts verwenden, viele der Herausforderungen vermeiden können, mit denen Unternehmen im Zuge ihrer Entwicklung und ihres Wachstums konfrontiert werden. Ausgehend von den angestrebten Ergebnissen, die als Grundlage für die Entscheidungsfindung dienen, haben wir uns vorgenommen, unsere Unternehmenskultur zu implementieren, zu testen, Fehler zu beheben und sie dann bei Bedarf ständig und kontinuierlich zu überarbeiten. Indem wir unsere Kultur wie ein Produkt betrachten, können wir unsere Programme, Prozesse und Ziele verfeinern und weiterentwickeln, ohne dabei die Kernelemente unserer Kultur aus den Augen zu verlieren.
Diversität kurbelt das Geschäft an, Inklusion fördert die Unternehmenskultur – und zusammen genommen sind sie die Geheimzutat von großen Geschäftserfolgen. Damit alle unsere Angestellten ihr Bestes geben, und damit wir unsere Mission erreichen können, muss jeder bei Asana das Gefühl haben, dass er respektiert und geschätzt wird, und dass er dazugehört.
Um diese Vision in kultureller Hinsicht zu unterstützen, muss ein vielfältiger und inklusiver Arbeitsplatz geschaffen werden. Wir fördern und pflegen die zentralen Führungseigenschaften, nämlich Verletzlichkeit, Neugier und Offenheit. Wir sind weiterhin bestrebt, jedem Angestellten den Raum und die Unterstützung zu geben, die er braucht, um ganz er selbst zu sein, und unterstützen ihn dabei mit drei erfolgreichen ERGs. Indem wir unterschiedliche Perspektiven zusammenbringen, vermeiden wir Gruppendenken und treffen qualitativ hochwertigere Entscheidungen.
Vor über drei Jahren, als Asana noch weniger als 200 Mitarbeitende hatte, hatten wir die Vision, das vielfältigste und inklusivste Team aufzubauen. Deshalb haben wir unsere Head of Diversität und Inklusion, Sonja Gittens-Ottley, eingestellt. Indem wir Fachwissen ins Unternehmen geholt und frühzeitig mit der Arbeit begonnen haben, konnten wir ein Umfeld schaffen, in dem Offenheit und Neugierde gegenüber unterschiedlichen Sichtweisen die Norm sind und Angestellte sich ständig weiterbilden und weiterentwickeln.

Gemeinsam entwickeln wir eine bessere Arbeitsweise und zeigen der Welt, dass es möglich ist, sowohl ein Produkt als auch eine Unternehmenskultur zu schaffen, die Transparenz, Vertrauen und Inklusion fördern.”
Das Herzstück einer inklusiven Kultur ist immer Vertrauen. Angestellte müssen sich sicher fühlen, um sich authentisch zu zeigen, zu experimentieren, Risiken einzugehen, zu scheitern und letztendlich auch um als Einzelpersonen und in ihren Teams erfolgreich zu sein. Wir legen großen Wert darauf, einen Raum zu schaffen, in dem sich Angestellte, unabhängig von Titel, Team oder Dauer der Anstellung, willkommen und ermutigt fühlen, Ideen und Gedanken auszutauschen. Wir wissen, dass wir als Team schneller vorankommen können, wenn wir jedem Angestellten ein hohes Maß an Verantwortung übertragen.
Bei Asana setzen wir das um, indem wir die Verantwortung im gesamten Team verteilen und sicherstellen, dass jeder Angestellte einen oder mehrere Verantwortungsbereiche (Areas of Responsibility, AoRs) hat. AoRs bieten eine Fülle von Möglichkeiten für die persönliche und berufliche Entwicklung sowie den Kontakt zu anderen Bereichen des Unternehmens. Und das zeigt sich auch in den Zahlen: Laut der Great Place to Work-Umfrage sind 98 % der Angestellten bei Asana der Meinung, dass ihnen viel Verantwortung übertragen wird.

Das AoR-System ist wirklich cool, denn es bietet Ihnen die Möglichkeit, sich für etwas einzusetzen, das für das Unternehmen wichtig ist, und es zu einem Teil Ihrer Arbeit zu machen. Dabei kann es sich um ein technisches Ziel (z. B. Entwicklertools, unsere GitHub-Integration) oder um ein nicht-technisches Ziel (z. B. die Verbesserung des Vorstellungsgesprächsprozesses) handeln.”
Als Unternehmen mit dem Ziel, Teams auf der ganzen Welt eine mühelose Zusammenarbeit zu ermöglichen, sind wir selbst die besten Kunden für das Produkt, das wir entwickelt haben. Aus unserem Bericht zur Anatomie der Arbeit wissen wir, dass Arbeitnehmer weltweit 60 % ihrer Zeit mit Arbeit rund um die Arbeit verbringen. Diese ständige Ablenkung führt zu versäumten Fristen, doppelter Arbeit und – noch schlimmer – zu Frustration und Burnout.
Indem wir unser eigenes Produkt intern nutzen, profitieren wir von den Vorteilen, die sich aus der drastischen Reduzierung all dieser Arbeit rund um die Arbeit ergeben. in Asana kann jeder Angestellte deutlich erkennen, wie seine Arbeit zu unseren übergeordneten Unternehmenszielen beiträgt. Das sorgt dafür, dass sich alle Angestellten einander und unserer Mission verbunden fühlen. Genau wie bei unseren Kunden verwenden wir die Pyramide der Klarheit, damit alle zielgerichtet auf den übergeordneten Zweck ihrer täglichen Arbeit und die konkreten Ergebnisse, die wir mit unserer Arbeit erzielen wollen, hinarbeiten. In der Great Place to Work-Umfrage gaben 91 % der Angestellten an, dass sie wissen, wie ihre Arbeit zu den Jahreszielen des Unternehmens beiträgt. Wir betrachten dies als einen wesentlichen Faktor für das Engagement der Angestellten.
Wir wissen, dass große Errungenschaften fast immer das Werk von vielen und fast nie von nur einem sind. Während unser Wert, falsche Kompromisse abzulehnen, zum Aufbau unserer Kultur beiträgt, denke ich bei der Art und Weise, wie wir das tun, an einen anderen Kernwert: Mitgestaltung. Jeder einzelne Angestellte spielt eine Rolle und hat die Verantwortung, zur Aufrechterhaltung und zum Wachstum der Kultur von Asana beizutragen.
Es würde mich daher sehr interessieren, was Ihrer Meinung nach für den Aufbau einer florierenden Kultur erfolgreich ist. Erzählen Sie uns davon in den Kommentaren!
Wenn Sie von der Idee einer Kultur begeistert sind, die sich auf den Menschen konzentriert und darauf ausgerichtet ist, Ergebnisse zu erzielen, würden wir uns sehr freuen, mit Ihnen ins Gespräch zu kommen. Wir stellen ein: Werfen Sie einen Blick auf unsere offenen Stellen und entdecken Sie, in welchem Bereich Sie etwas bewirken können.