Die digitale Transformation beschreibt tiefgreifende Veränderungen an den bestehenden Geschäftsmodellen, Prozessen und Unternehmenskulturen. In diesem Artikel erfahren Sie, was digitale Transformation genau bedeutet, welchen konkreten Nutzen dieser Wechsel insbesondere für mittelständische Unternehmen bietet und wie Sie den Wandel erfolgreich angehen.
Die digitale Transformation ist längst nicht mehr nur ein kurzweiliges Phänomen– sie ist in nahezu jeder Branche und Unternehmensgröße zu einem entscheidenden Wettbewerbsfaktor geworden. Gerade im deutschsprachigen Raum stehen Unternehmen vor der Herausforderung, klassische Strukturen auf den Prüfstand zu stellen und die Chancen der digitalen Welt, wie etwa Big Data oder künstliche Intelligenz, zu nutzen.
In diesem Artikel erfahren Sie, was unter digitaler Transformation zu verstehen ist, wie sie sich von Digitalisierung unterscheidet und welche Strategien speziell für mittelständische und familiengeführte Unternehmen erfolgversprechend sind. Zudem zeigen wir Ihnen Beispiele, wie die Umsetzung der digitalen Transformation erfolgreich gelingen kann. Starten wir also direkt los!
Organisieren Sie Ihre Arbeit mit AsanaDie digitale Transformation bezeichnet den umfassenden Wandel von Unternehmen, Prozessen und Geschäftsmodellen durch den Einsatz digitaler Technologien. Dabei geht es nicht nur darum, bestehende Abläufe zu automatisieren oder neue Software einzusetzen.
Vielmehr steht ein ganzheitlicher Ansatz im Fokus, der sich auf alle Bereiche des Unternehmens auswirkt: von der internen Organisation, über die Zusammenarbeit mit Kunden und Partnern, bis hin zu neuen, digitalen Geschäftsmodellen.
Definition: Die digitale Transformation ist ein kontinuierlicher Veränderungsprozess, in dem Unternehmen ihre Produkte, Dienstleistungen, Prozesse und gesamten Wertschöpfungsketten mithilfe digitaler Technologien und neuer Denkweisen weiterentwickeln, um langfristig wettbewerbsfähig zu bleiben.
Eine erfolgreiche digitale Transformation bedeutet also, dass ein Unternehmen seine Strukturen so anpasst, dass es flexibel auf Marktanforderungen reagieren, Innovationen schnell umsetzen und gleichzeitig die Bedürfnisse seiner Kundschaft in den Mittelpunkt stellen kann. Dazu gehören nicht nur technologische Aspekte, sondern auch ein Kulturwandel im Denken und Handeln aller Mitarbeitenden.
Häufig werden die Begriffe Digitalisierung und digitale Transformation synonym verwendet. Sie unterscheiden sich jedoch hinsichtlich Umfang und Zielsetzung deutlich.
Digitalisierung: Bei der Digitalisierung geht es vor allem darum, analoge Prozesse durch digitale Hilfsmittel zu ersetzen. Beispiele hierfür sind das Einscannen von Dokumenten, die Einführung einer digitalen Zeiterfassung oder das Umstellen von Papierformularen auf Online-Formulare. Digitalisierung fokussiert sich damit stark auf die Optimierung bestehender Prozesse und die Reduzierung manueller, analoger Schritte.
Digitale Transformation: Die digitale Transformation ist umfassender und stärker auf der strategischen Ebene verankert. Sie umfasst den gesamten organisatorischen, kulturellen und technologischen Wandel, der Unternehmen befähigt, neue Geschäftsmodelle zu entwickeln, effizientere Workflows zu etablieren und den Kundennutzen nachhaltig zu steigern. Es geht also nicht nur darum, „Papier durch PDF“ zu ersetzen, sondern Prozesse, Produkte und Denkweisen grundlegend neu und digital zu definieren.
Kurz gesagt: Die Digitalisierung ist der erste Schritt von analog zu digital. Die digitale Transformation greift weiter und integriert digitale Lösungen tief in die Wertschöpfungskette, um flexibel und kundenorientiert zu agieren.
Die digitale Transformation umfasst das Neudenken ganzer Wertschöpfungsketten und Geschäftsmodelle – und zwar in einem Ausmaß, das nicht nur einzelne Unternehmen, sondern ganze Branchen und Gesellschaftsbereiche betrifft. Durch die rasant wachsenden Kundenansprüche und technologischen Innovationen ist es entscheidend, diese Veränderungen rechtzeitig zu erkennen.
Die konkrete Umsetzung der digitalen Transformation erfordert jedoch mehr als die bloße Einführung technischer Tools. Erfolgreiche Initiativen machen sich meist in mehreren Bereichen bemerkbar:
In zunehmend vernetzten Märkten arbeiten Unternehmen nicht mehr isoliert, sondern sind Teil eines dynamischen Netzwerks aus Kunden, Partnern und Dienstleistern. Plattformen spielen dabei eine immer wichtigere Rolle – beispielsweise als Online-Marktplätze, auf denen man Produkte anbietet, oder als spezialisierte Branchenportale, über die Kooperationen entstehen.
So kann etwa ein Hersteller von Spezialteilen eng mit Logistikunternehmen, Vertriebspartnern und E-Commerce-Plattformen zusammenarbeiten, um seine Produkte effizient an die Endkunden zu bringen. Das bedeutet jedoch nicht zwangsläufig, selbst zur Plattform zu werden. Vielmehr geht es darum, sich an den entscheidenden Stellen dieses Netzwerks zu beteiligen und aktiv daran mitzuwirken.
Ein modernes Projektmanagement-Tool wie Asana unterstützt dabei, indem es Arbeitsabläufe mit externen Partnern transparent abbildet und effizient koordiniert. Auf diese Weise können Teams aus unterschiedlichen Unternehmen ihre Zusammenarbeit gezielt steuern – zum Beispiel durch klare Zuständigkeiten, gemeinsame Deadlines und einheitliche Kommunikationswege.
Durch die digitale Transformation sind viele Unternehmen dazu gezwungen, ihre bestehenden Geschäftsmodelle zu überprüfen oder ganz neu zu konzipieren. Digitale Ansätze eröffnen dabei nicht nur den Zugang zu zusätzlichen Kundensegmenten, sondern helfen auch dabei, die gesteigerten Kundenerwartungen zu erfüllen.
Der Schlüssel zum Erfolg liegt in einer schnellen, datenbasierten Entwicklung und Skalierung neuer Ideen. Eigenständige Digital- bzw. Innovationsteams zum Beispiel könnten entlastet von den Strukturen der Kernorganisation agieren und agile Methoden nutzen, um schneller zu agieren und Produkte auf den Markt zu bringen. So entstehen neue Umsatzquellen und gleichzeitig fundierte Entscheidungsgrundlagen für größere Rollouts im gesamten Unternehmen.
Die intelligente Nutzung von Daten und Technologien wie generative KI oder maschinelles Lernen ermöglicht es Unternehmen, ihre Ressourcen effizienter zu planen und dadurch spürbar Kosten zu reduzieren. Im Mittelpunkt steht dabei oft die Frage, wie vorhandene Daten strategisch genutzt werden können, um Optimierungspotenziale zu erkennen und die Skalierbarkeit zu erhöhen.
Ein digitales Tool wie Asana, das Berichte und Prozesse zentralisiert, liefert beispielsweise schnell Erkenntnisse über Engpässe und Ressourcenbedarf. Das beschleunigt Entscheidungsprozesse und trägt zu einer nachhaltigeren Kostenstruktur bei.
Technologie allein führt nicht zum Erfolg. Damit die digitale Transformation gelingt, brauchen Sie ein motiviertes Team, das neue Wege aktiv mitgestaltet. Die Unternehmensführung spielt hierbei eine entscheidende Rolle: Sie sollte den Wandel nicht nur vorantreiben, sondern ihn auch vorleben.
Das heißt, Mitarbeitende benötigen passende Schulungen, Freiräume zum Experimentieren und ein Arbeitsumfeld, das kontinuierliches Lernen fördert. Auch hier können Tools wie Asana Sie unterstützen, indem sie Teams vernetzen, Transparenz schaffen und die Zusammenarbeit vereinfachen. So lassen sich neue Geschäftsansätze im Tagesgeschäft leichter umsetzen, während gleichzeitig ein ganzheitlicher Kulturwandel gefördert wird.
Das DACH-Gebiet ist für seine Hidden Champions bekannt – hoch spezialisierte, oft familiengeführte mittelständische Unternehmen, die in ihrer Nische weltweit führend sind. Diese Firmen zeichnen sich durch eine starke Innovationskraft, hochqualifizierte Mitarbeitende und langjährige Kundenbeziehungen aus.
Dennoch stehen auch sie bei der digitalen Transformation vor besonderen Herausforderungen:
Traditionelle Strukturen: Viele dieser Unternehmen sind über Jahrzehnte gewachsen und verfügen über fest etablierte Prozesse und Abläufe. Diese zu hinterfragen und gegebenenfalls zu verändern, ist ein anspruchsvoller Schritt.
Ressourceneinsatz: Gerade im Mittelstand fehlen oft die großen Budgets für umfangreiche IT-Projekte. Gleichzeitig muss man auch sicherstellen, dass neue Lösungen sowohl kosteneffizient als auch datenschutzkonform (DSGVO) sind.
Fachkräftemangel: Neben dem generellen Arbeitskräftemangel kann es gerade im IT-Bereich schwierig sein, qualifizierte Spezialisten zu finden, die die Transformation mitgestalten.
Trotz dieser Herausforderungen bietet das digitale Zeitalter zahlreiche neue Möglichkeiten für Hidden Champions:
Wettbewerbsvorteil durch Innovation: Wer frühzeitig in technologische Innovationen investiert, kann schneller neue Produkte entwickeln, neue Kundensegmente durch digitale Plattformen wie Social Media oder Suchmaschinen erschließen und in globalen Märkten wettbewerbsfähiger auftreten.
Verbesserte Prozesse: Einmal eingeführte digitale Lösungen beschleunigen Abläufe und steigern die Effizienz – von der Produktionsplanung in der Fertigung bis hin zum Supply-Chain-Management.
Stärkere Kundenorientierung: Digitale Tools bieten die Möglichkeit, Kunden besser zu verstehen und passgenaue Angebote zu machen. Dies ist vor allem im B2B-Bereich entscheidend, da individuelle Kundenbedürfnisse hohe Priorität haben.
Ein inspirierendes Beispiel für ein Unternehmen, welches die digitale Transformation erfolgreich vorantreibt, ist STAUFF. Das Unternehmen, spezialisiert auf Fluidtechnik-Komponenten und -Messinstrumente, stand wie viele andere Mittelständler vor der Herausforderung, etablierte Prozesse zu modernisieren, um weiterhin wettbewerbsfähig zu bleiben.
In Zusammenarbeit mit Asana gelang es STAUFF, den Informationsaustausch zu verbessern, Abläufe zu automatisieren und dadurch wertvolle Ressourcen freizusetzen – ein praxisnaher Beleg dafür, wie Digitalisierung im Mittelstand gelingen kann. Mehr dazu hier:
So meistert STAUFF die digitale Transformation mit AsanaDie Wege zur digitalen Transformation sind vielfältig. Dennoch lassen sich einige Kernfaktoren identifizieren, die gerade für mittelständische Betriebe entscheidend sind, um im digitalen Zeitalter wettbewerbsfähig zu bleiben.
In diesem Abschnitt stellen wir Ihnen die wichtigsten Erfolgsfaktoren vor, mit denen Sie die digitale Transformation erfolgreich meistern können.
Die effiziente Planung und Steuerung ist ein Kernbestandteil der Digitalisierung. Excel-Tabellen oder manuelle Whiteboards stoßen dabei schnell an ihre Grenzen. Spezialisierte Work-Management-Tools wie Asana hingegen ermöglichen eine nahtlose Zusammenarbeit – sowohl intern als auch extern.
Vorteile:
Zentrale Plattform für Aufgaben, Deadlines und Zuständigkeiten
Transparente Kommunikation im Team
Automatisierte Workflows und Benachrichtigungen
Gerade in der Fertigungs- oder Logistikbranche können solche Tools helfen, komplexe Lieferketten zu überblicken oder Produktentwicklungsprozesse zu beschleunigen. Auch Hidden Champions profitieren von einer klaren Aufgabenverteilung und einer besseren Nachverfolgung des Fortschritts der verschiedenen Initiativen und Projekte.
Work Management in Asana – jetzt testenCloud-Lösungen ermöglichen den orts- und geräteunabhängigen Zugriff auf Daten und Anwendungen. Das ist besonders hilfreich, wenn:
Außendienstmitarbeitende stets die aktuellen Kundendaten benötigen
Internationale Standorte zentral koordiniert werden sollen
Remote-Arbeit in unterschiedlichen Zeitzonen oder an verschiedenen Unternehmensstandorten realisiert wird
Gerade im DACH-Raum sind dabei auch Themen wie Datenschutz und DSGVO-Konformität essenziell. Viele Hidden Champions zögern, Daten in die Cloud zu verlagern, weil Sicherheitsbedenken bestehen.
Moderne Cloud-Provider bieten hier jedoch oftmals zertifizierte Rechenzentren in Europa, verschlüsselte Datenverbindungen und strenge Sicherheitsstandards, die oft sicherer sind als viele On-Premise-Lösungen.
Keine digitale Transformation kommt ohne einen kulturellen und digitalen Wandel aus. Neue Technologien sind nur dann erfolgreich, wenn sie von den Mitarbeitenden akzeptiert und im Arbeitsalltag gelebt werden. Ein professionelles Change-Management ist daher unverzichtbar:
Kommunikation: Erklären Sie den Sinn und Zweck der Veränderungen klar und transparent. Beantworten Sie Fragen wie „Warum stellen wir unsere Prozesse um?“ und „Welche Vorteile hat das für mich als Mitarbeiter?“.
Schulungen und Weiterbildung: Bieten Sie Schulungen an, in denen Teams den Umgang mit neuen Tools und Methoden lernen. Planen Sie darüber hinaus regelmäßige Auffrischungen, damit das Wissen im Unternehmen verankert bleibt.
Rollen und Verantwortlichkeiten: Definieren Sie klar, wer für welche Aufgaben zuständig ist. So vermeiden Sie Unsicherheiten und Engpässe.
Führung und Vorbildfunktion: Führungskräfte sollten den Wandel aktiv vorleben. Positive Beispiele für erste Erfolge wirken sich oft motivierend auf die gesamte Belegschaft aus.
Die Antwort auf eine erfolgreiche Umstellung im Sinne der digitalen Transformation ist komplex, da diese Prozesse oft langwierig und mit unterschiedlichen Problemen belastet sein können. Dennoch lassen sich einige zentrale Punkte hervorheben:
Klare Strategie: Eine Roadmap ist entscheidend. Überlegen Sie, welche Unternehmensbereiche Sie in welcher Reihenfolge transformieren möchten. Setzen Sie messbare Ziele (z. B. höhere Kundenzufriedenheit, effizientere Prozesse, neue Erlösmodelle).
Passende Technologie: Wählen Sie Tools und Plattformen aus, die zu Ihrer Unternehmensgröße und Branche passen. Achten Sie zudem auf ausreichende Integrationsmöglichkeiten zu bestehenden Systemen.
Sichere Dateninfrastruktur: Schaffen Sie sichere Grundlagen für den Datenaustausch, indem Sie auf DSGVO-Konformität und regelmäßige Sicherheits-Updates achten. Vertrauen und Transparenz in Bezug auf Datenschutz sind essentiell für den Erfolg.
Veränderungsbereitschaft: Die Einführung neuer Technologien alleine reicht nicht. Es braucht auch den Willen, Arbeitsweisen zu hinterfragen und neue Modelle zu akzeptieren. Das Einbeziehen der gesamten Belegschaft ist dabei zentral.
Fachliches Know-how: Stellen Sie sicher, dass Sie intern oder extern über genügend IT- und Digitalisierungsexperten verfügen, um die Transformation erfolgreich zu bestreiten. Eine Investition in Weiterbildungsmaßnahmen zahlt sich langfristig mit Sicherheit aus.
Langfristige Perspektive: Die digitale Transformation ist kein Projekt mit einem festen Enddatum, sondern ein kontinuierlicher Prozess. Planen Sie entsprechende Ressourcen und Budgets ein, um Schritt für Schritt den Wandel voranzutreiben.
Die digitale Transformation bietet Unternehmen jeglicher Größenordnung enorme Chancen, ihre Wettbewerbsfähigkeit zu sichern, die Kundenerlebnisse zu verbessern und neue Wachstumspotenziale zu erschließen. Anders als bei reinen Digitalisierungsprozessen, die sich oft nur auf einzelne Abläufe beziehen, geht es bei der digitalen Transformation um einen ganzheitlichen Wandel in Technologie, Kultur und Organisationsstruktur.
Unternehmen, die diesen Wandel frühzeitig und strukturiert angehen, können nicht nur effizienter wirtschaften, sondern auch flexibler auf Kunden- und Marktanforderungen reagieren. Dies gilt besonders in Branchen mit hohem Innovations- und Wettbewerbsdruck.
Tipp: Mit Asana können Sie Ihre digitale Transformationsstrategie gezielt umsetzen. Strukturieren Sie bestehende Prozesse, verfolgen Sie Fortschritte in Echtzeit und behalten Sie den Überblick über sämtliche Projekte – DSGVO-konform und transparent für alle Beteiligten.
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